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Allgemein Denkanstoss

Nein danke, ich wollte gar kein Buch kaufen

Die LinkedIn-Kaltaquiseepidemie

Letzte Woche bekam ich auf LinkedIn eine Kontaktanfrage. Das kommt vor. Mehr als 10 gemeinsame Kontakte, das Profil sah OK aus, also warum nicht? Weniger als eine Stunde später erhielt ich eine Nachricht, die begann mit den Worten:

Sehr geehrte Frau Buttron,
ich freue mich sehr, dass wir über LinkedIn in Kontakt stehen.
Da wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, dachte ich mir mal meinen individuellen Post mit mehr Insights zu meinem neuen Buch Ihnen zu senden.

Dann folgte ein langer Text von rund 500 Wörtern (eine sportliche Erstkontaktlänge) mit dem Inhalt „Hallo, kauf mein Buch, es ist toll, empfehle es weiter“ in 10 Worten in a nutshell.

broken nuts on white background

Ein Buch über Leadership, Change, Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Management, Budgetierung, Teamrollen, Nachhaltigkeit, Innovation, Betriebsratsverhandlungen, Abfindungen, und ungefähr allem weiteren, was man im modernen Unternehmensleben irgendwie unterbringen könnte. Wie ein All-You-Can-Eat-Buffet für’s Business oder ein älteres Buzzword-Bingo.

Ich erhielt die Links zu beiden Sprachversionen des Buches inklusive ISBNs, eine ausführliche Inhaltsübersicht und natürlich die Information, wo das Buch überall erhältlich sei.
Und ganz am Ende stand noch:

Ich freue mich sehr über eine Weiterempfehlung und insbesondere Ihren Kommentar im Anschluss.

Offenbar hatte ich nicht gerade einen neuen LinkedIn-Kontakt gewonnen, sondern ich war in einen Marketing-Funnel geraten.

Instrumentalisierung der Vernetzung

Unsere „vielen Gemeinsamkeiten“ bestanden im Fall darin, dass wir beide LinkedIn benutzen. Die Individualität dieses „individuellen Post“ ermüdete sich im Einsatz meines Namens in der Anrede.

Da wollte Jemand nicht netzwerken, sondern mir etwas verkaufen. Beziehungsweise, mir nicht nur etwas verkaufen, sondern durch mich gleich noch kostenlos Reichweite produzieren lassen.
Man muss mich nicht besonders gut kennen, um zu erahnen, was ich von dieser Behauptung von persönlicher Beziehung bei gleichzeitig maximal unpersönlicher Kommunikation halte.

Und ja, natürlich darf man auf LinkedIn Bücher verkaufen, Dienstleistungen, Coachings, Beratungen, Workshops, Software, etc. Wenn jemand sagt: „Ich biete Stressmanagement für Führungskräfte an. Falls das für dich oder deine Kunden interessant ist, erzähle ich dir gerne mehr darüber.“ Fein, vollkommen OK. Dann kann ich entscheiden, was ich möchte. Wenn daraus dann irgendwann ein handfestes Geschäft entsteht, ist das grossartig. Aber wenn die persönliche Kontaktaufnahme lediglich die Verpackung für den Verkaufspitch ist, dann habe ich damit ein Problem.

Direktmarketing mit sozialem Anstrich

Nicht immer kommt dieser Verkaufspitch ganz so unverblümt daher wie im obigen Beispiel. Unlängst wurde mir im Erstkontakt eine scheinbar harmlose Frage gestellt:

Was machst du so, um gut in der Balance und gesund zu bleiben?

Zusatzinformation: Die fragende Person verkauft unter anderem „Entgiftungstherapien„. Auf meine Nachfrage kam folgende Selbtoffenbarung:

[…] Daher interessiert es mich natürlich, gerade bei neuen Kontakten, ob ich gerade bei einem aktuellen Thema helfen kann – und falls gerade alles bestens läuft, was die Strategien sind, sodass ich mit diesem Wissen anderen helfen kann. 😊

Ja, inklusive dem 😊-Smiley. Meine Güte.

„…ob ich gerade bei einem aktuellen Thema helfen kann“ ist kein Interesse, sondern Lead-Qualifizierung. „…und falls gerade alles bestens läuft, was deine Strategien sind, sodass ich mit diesem Wissen anderen helfen kann.“ finde ich besonders aufschlussreich: Auch, wenn ich kein Problem habe, bin ich eine nützliche kostenlose Informationsquelle.

In jedem Fall finde ich mich plötzlich in einem Verkaufsgespräch wieder, dass ich nie angefordert hatte.

Facebook for Business

Meine Frage ist nun: Erfüllt LinkedIn überhaupt noch seinen Zweck als Netzwerkplattform fürs Business? Immer mehr Kontaktanfragen dienen inzwischen nicht mehr dem Netzwerken, sondern sind eine Form von Kaltakquise. Und diese zunehmende Vermischung ist es, was mich an LinkedIn ebenso zunehmend stört.

Vielleicht bin ich altmodisch (alt genug bin ich ja), aber für mich bedeutet Networking: Menschen kennenlernen, sich austauschen, offen und neugierig sein, etwas lernen…und vielleicht feststellen, dass man tatsächlich etwas gemeinsam hat. Und dann ergibt sich vielleicht ein Geschäft. Nicht andersherum, denn ein Kontakt ist keine Beziehung.

skeleton of animal in black and white
Wenn man merkt, dass ein Pferd tot ist, sollte man absteigen.

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Allgemein Kunst Vortrag Wissenschaftskommunikation

Ich weiss, was du diesen Sommer getan hast

Nein, das weisst du noch nicht, aber nachdem ich mit diesem Titel hoffentlich deine Aufmerksamkeit gewonnen habe, erzähle ich es dir gerne. Und am Ende folgt auch noch eine Einladung!

Z’Basel am mym Rhy

Seit bald 20 Jahren lebe ich in diesem schönen Städtchen am Rhein. Der Fluss ist Mittelpunkt und Lebensader der Stadt, und sommers wie winters Anziehungspunkt für Einheimische, Zweitheimische, und Touristen gleichermassen.

Leider wird er auch ziemlich verschmutzt. Nicht mehr (massiv) durch die Industrie, dankenswerterweise, sondern durch die unzähligen Besucher, die – absichtlich oder unabsichtlich – jeden Tag allerhand im Rhein verlieren.

R(h)eingeworfen

Zum Glück gibt es R(h)eingeworfen, einen ehrenamtlichen Verein, der im Rhein nach Abfall taucht. Der Verein ist aus einer kleinen Gruppe von Freunden entstanden, die 2022 begonnen haben, beim Schwimmen und Tauchen im Rhein Abfälle zu sammeln. Aus spontanen Aktionen wurde eine wachsende Gemeinschaft, die 2025 offiziell als Verein eingetragen wurde.

Logo des Vereins R(h)eingeworfen.

Heute hat R(h)eingeworfen etliche engagierte Mitglieder, die regelmässig im Rhein unterwegs sind, und schwimmend, schnorchelnd oder tauchend die unterschiedlichsten Gegenstände bergen. Diesen habe ich mich diesen Sommer angeschlossen und verwandle ausgesuchte Fundstücke in #upfloating-Kunst.

Was wir wollen

Was wir erreichen wollen, ist ganz einfach erklärt: Wir möchten ein Bewusstsein schaffen für die Schönheit des Rheins, für seine Verletzlichkeit und für die Verantwortung, die wir alle tragen. Mit unseren Aktionen machen wir sichtbar, was im Verborgenen liegt, und verwandeln Fundstücke in Impulse für Gespräche, Ausstellungen, und Bildungsarbeit.

Ausstellung R(h)eingeworfen: „Zeugen der Sorglosigkeit“

Und hier ist die versprochene Einladung: Vom 2. bis zum 7. September stellen wir im Forum des kHaus unsere Fundstücke aus und informieren über unsere Arbeit. Ich selbst werde mit den ausgewählten #upfloating-Kunstobjekten, mit denen ich mich diesen Sommer beschäftigt habe, ebenfalls an der Ausstellung vertreten sein.

Flyer R(h)eingeworfen - Zeugen der Sorglosigkeit.

Die Vernissage findet am 2. September um 18 Uhr statt und ich würde mich freuen, ganz viele von euch dort begrüssen zu dürfen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei!


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Allgemein Coaching und Beratung Hintergrund Kooperation Kunst Projektmanagement

Das Bausteinbüro

Die Sommerpause ist vorbei und es gibt aufregende Neuigkeiten: Nach vielen Meetings und unzähligen Litern an konsumiertem Kaffee und Tee darf ich euch mit Freude das Bausteinbüro präsentieren!

Das Bausteinbüro ist eine Kooperation meiner Firma, der BCIB Cilantro GmbH mit der ebenfalls in Basel ansässigen Grosser Consulting GmbH.

Tanja und ich stehen euch mit Rat und Tat zur Seite, wenn ihr eure Arbeitsabläufe analysieren und verstehen, und gezielt und langfristig verbessern wollt. Selbstverständlich unterstützen wir euch auch mit der konkreten Umsetzung in eurem Betrieb, eurem Team, oder in eurer Arbeitsgruppe.

Ihr habt das Problem

Vielleicht kennt ihr das: Immer wieder Verzögerungen, die Kunden sind unzufrieden und die Mitarbeitenden frustriert? Derselbe Fehler passiert immer wieder und wieder, ihr habt doppelte Arbeit, Zeitverlust, unnötige Materialkosten? An Absprachen wird sich nicht gehalten, und wenn die eine Kollegin/der eine Kollege, der seit Anbeginn der Zeiten im Betrieb arbeitet, plötzlich ausfällt, bricht das Chaos aus?

Da haben wir etwas für euch!

Wir finden die Lösung

Zusammen haben Tanja und ich mehr als 30 Jahre Erfahrung in Coaching und Beratung, und mehr als 12 Jahre Erfahrung in LEGO® SERIOUS PLAY®. Im Bausteinbüro arbeiten wir mit konkreten Situationen und bauen diese mit euch zusammen in 3D, anstatt nur darüber zu reden. So machen wir eure Themen „be-greifbar“ und finden gemeinsam Lösungen, die ihr sofort praktisch umsetzen könnt! Hier geht’s zur Website und unser Angebot findet ihr direkt unter Workshops.

Kontakt

Kontaktieren könnt ihr uns ganz einfach und jederzeit per eMail an sali@bausteinbuero.ch. Das Bausteinbüro ist auch auf Linkedin und Instagram zu finden. Tanja und ich beraten euch gerne!

Tanja Grosser
Foto Isabell Buttron
Isabell Buttron

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Allgemein

The Problem of Writing Poems in Hot Weather

Heute gibt es hitzebedingt keinen Newsletter. Bleib gesund und achte auf dich und deine Lieben!

➡️ Informationen zum Thema Hitze und Gesundheit vom Kanton Basel-Stadt

➡️ Wegleitung für Rheinschwimmer*innen vom SLRG Basel

The problem of writingpoems inhot weather isthatthe words getsweaty and sticktogether.

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Allgemein Denkanstoss

War doch nur ein Scherz…

Wir schreiben das Jahr 2026 nach Christus. Das entspricht dem Jahr 5786 im Jüdischen Kalender, 1447 nach der Hidschra, und dem 43. Jahr im 78. Zyklus des traditionellen chinesischen Kalenders.

Letzteres das Jahr des „Feuer-Pferdes“, für alle, die es genau wissen wollen. Wir bauen grosse Batterien in der kleinen Schweiz, fahren E-Autos, nutzen TikTok. Im beschaulichen Basel fassen Matcha Bars langsam Fuss. Wir reden über DEI in Grosskonzernen, „psychologische Sicherheit“ ist schon fast ein Buzzword. Die Menschheit reiste kürzlich wieder zum Mond, Ungarn hat eine neue Regierung, und im Businesskontext trendet Agilität wieder – oder immer noch…ich weiss es doch auch nicht.

Und trotzdem fand ich mich vor einiger Zeit in einem Netzwerk-Event der IT-Branche wieder, in der der Vortragende damit kokettierte, dass ein früherer Arbeitgeber ihn wegen frauenfeindlicher „Witze“ einst abgemahnt hätte. Was war die Reaktion im männlich dominierten Raum? Anerkennendes Nicken und Gelächter.
Echt jetzt?

Diese kleine Szene sagt mehr aus als man zunächst meint, denn diverse Studien zeigen, dass Sexismus in der Arbeitswelt kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern ein strukturelles Problem, das sich besonders in männlich dominierten Räumen wie der IT hervorragend hält.

Laut der Universität St. Gallen erleben Frauen in der Schweizer Techbranche regelmässig Mikroaggressionen. Das reicht von „harmlosen Witzen“ (haha) bis hin zur systematischen Abwertung ihrer Erfahrung und Expertise. Besonders perfide dabei ist: Je agiler und moderner ein Unternehmen sich gibt, desto häufiger werden solche Verhaltensweisen als „kleine Provokationen“ oder „hemdsärmeliger Charme“ verharmlost. Das Problem ist, dass scheinbar niemand das Problem sieht: Agile Prinzipien basieren auf Respekt, Zusammenarbeit, und kontinuierlicher Verbesserung. Wenn jedoch immer dieselbe Gruppe von Menschen die Deutungshoheit darüber hat, wer als kompetent gilt und wer sprechen darf, wird Agilität zur Farce.

Und wie Laura Bates in ihrer Arbeit zeigt, sind es oft gerade die informellen Räume wie Netzwerk-Events und Vortragsveranstaltungen, in denen Sexismus ungestraft bleibt, weil er als „harmlos“ abgetan und mit Nicken und Gelächter quittiert wird. Neben der offensichtlichen Korruption des Agiltätsbegriffes, ist so ein Verhalten – und auch das Tolerieren eines solchen Verhaltens – schlicht dumm. Das folgende Zitat stammt aus der Swissmem Diversity Benchmarking Studie von 2024:

Frauen verlassen Unternehmen der Tech-Branche häufiger nach drei bis fünf Dienstjahren als Männer. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Fachkräftemarkt, da wertvolle Talente verloren gehen.

Wollen Unternehmen das? Wollen WIR das?

Von den spezifischen Problemen bestimmter Branchen einmal abgesehen, wie können wir alle in Zukunft ein wenig besser mit Diskriminierung umgehen? Hier sind 3 Anregungen:

1. Benennen, was passiert

Wenn jemand eine Aussage macht, die andere Menschen abwertet – frage nach: „Was genau ist daran lustig?“ „Warum glaubst du, dass …?“ Oft reicht eine einfache Nachfrage, um eine schädliche Dynamik sichtbar zu machen. Selbstverständlich gilt das für alle Arten diskriminierender Aussagen, nicht nur für den Sexismus.

2. Expertise sichtbar machen

Wenn eine Person im Meeting nicht zu Wort kommt oder ihr Beitrag ignoriert wird – zeige aktiv Aufmerksamkeit: Halte z.B. Blickkontakt und hebe leicht die Hand, um ihre Wortmeldung zu unterstützen. Sätze wie „Moment, [Name] war noch nicht fertig.“ oder „[Unterbrecher], lass [Name] bitte ausreden, dann kommen wir zu dir.“ schaffen Raum.

3. Muster durchbrechen

Studien wie die der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen belegen, dass Diversität in Speaker-Listen oder Führungsteams kein „Nice-to-have“ ist, sondern ein Qualitätskriterium. Wenn das bedeutet, dass wir die Machtbalance ein wenig stören müssen, um zukunftsfähig zu werden, ist das doch ein kleiner Preis.
Und jede und jeder von uns kann dazu beitragen.


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Allgemein

Auf die Ohren

Das neue Jahr wird hörbar anders

🎤 Einige meiner Blogartikel gibt es demnächst auch gelegentlich zum Hören – zunächst als Audiodatei, später vielleicht zusätzlich als Podcast.

Damit kannst du Wissenshappen aus den Bereichen Projektmanagement, Wissenschaft, und Humanismus geniessen, während du das Bad putzt, die Küche aufräumst, draussen mit dem Hund unterwegs bist, oder im 14er Tram sitzt.
Lernen im Alltag und ohne Bildschirmbindung.

Ich bin gespannt, wie sich meine Texte im gesprochenen Raum anfühlen, und wohin sie dich begleiten werden.

Zur Einstimmung gibt es den von mir ausgesuchten Introtrack einmal in voller Länge zu hören:

Intro: Spy vs. Spy – Chill-out Acid Squeeze Mix, T. Schürger mit SoundHelix


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Allgemein

Danke

Vielen Dank, dass du meinen Newsletter dieses Jahr abonniert hast!

Ich freue mich darauf, auch 2026 Gedanken und Einblicke aus Projektmanagement, Coaching/Beratung, und Wissenschaftskommunikation mit dir zu teilen.

Bis dahin wünsche ich dir erholsame Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Deine Isabell


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Allgemein Projektmanagement Training

Das Gantt-Tamagotchi

In meinem letzten Projektmanagementkurs fragte ich die Teilnehmenden unter anderem danach, welche Information am sprichwörtlichen Ende des Tages sie am Meisten überrascht hatte.

Eine Person schrieb mir:

(Das Gantt-Diagramm lebt)

Das war für mich überraschend, denn ich bin es gewohnt, bestimmte Dokumente als „living documents“ zu sehen, die in regelmässigen Abständen betrachtet und bei Bedarf angepasst werden müssen.
Das wiederum scheint vielen Projektteams und bedauerlicherweise auch Projektleitern nicht geläufig zu sein, weshalb ich dies in Zukunft in meinen Training sicherlich (noch) mehr betonen werde.

Ausserdem habe ich nun ein spezielles Bild im Kopf, denn im Grunde ist ein Gantt-Diagramm ja wie ein Tamagotchi:
Es benötigt regelmässige Pflege – d.h. Anpassungen, Änderungen, Aktualisierungen – sonst geht es ein.

Ignoriert man es zu lange, passiert beim Tamagotchi bekanntlich immer dasselbe: Zuerst blinkt es, dann piepst es, und irgendwann ist es tot.

Tomasz Sienicki [user: tsca, mail: tomasz.sienicki at gmail.com], CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
© 2005 by Tomasz Sienicki

Im Gegensatz zum Tamagotchi stirbt ein vernachlässigtes Gantt-Diagramm jedoch leise. Leider aber behandeln viele Projektteams ihr Gantt-Diagramm wie ein Tamagotchi, das schnell langweilig wird:

  • Es wird mit Begeisterung im oder nach dem Kickoff-Meeting erstellt
  • Danach wird für ca. 2 Wochen zunehmend flüchtiger betachtet
  • Letzen Endes verhungert es und landet auf dem digitalen Friedhof

Ein totes Gantt-Digramm wird zu einem dekorativen Element ohne Bezug zur Projektrealität.

Ein lebendiges Gantt-Digramm wird gefüttert, bewegt sich mit dem Projekt mit, und bleibt relevant.

Ein Gantt-Diagram funktioniert also nur, wenn wir es ein wenig wie ein Tamagotchi behandeln, regelmässig nach ihm sehen und es pflegen.

Und selbstverständlich gilt das nicht nur für das Gantt-Digramm!
Jedes Werkzeug aus dem Projektmanagement erfüllt dann seinen Zweck, wenn wir damit arbeiten, statt es nur zu bewundern.


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Allgemein

Koriander

Mein Firmenlogo enthält ein Korianderblatt. Nicht jeder mag Koriander und diese Abneigung ist tatsächlich ein ziemlich häufiges Phänomen. Es gibt dafür sowohl genetische als auch sensorische Ursachen, wie sich hier nachlesen lässt.

Für die Koriander-Liebhaber unter uns aber gibt es heute statt des üblichen Business-Blogposts, ein supereinfaches Sommerrezept mit viel Koriander!

Wassermelonen-Feta-Salat mit Koriander & Limette

Zutaten für 3 bis 4 Personen
  • ½ kleine Wassermelone, gewürfelt
  • 200 g Feta, gewürfelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 gute Handvoll frischer Koriander, grob gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 2 bis 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Wassermelone, Feta, Zwiebel, und Koriander in einer grossen Schüssel mischen.
  2. Limettensaft und Olivenöl darübergeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Vorsichtig mischen, damit alles benetzt ist, aber der Feta nicht zerfällt.
  4. Direkt servieren als Beilage zum Grillen oder als leichtes Hauptgericht mit etwas Brot.

Entdecken sie spannende Geschichten, grosse und kleine Einblicke, und wertvolle Inspiration: Hier finden Sie alle veröffentlichten Artikel.


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Allgemein Vortrag Wissenschaftskommunikation

Peppermint Nibs at the End of the World

On May 11th 2025 from 6 pm at the Panto Cellar in Basel I will talk about penguins, pack ice, and peppermint nibs. Entry free, donations welcome.


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