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Coaching und Beratung Spezialwissen

LEGO® Serious Play® für erfolgreiches Change Management

Kennen Sie das? Ein lange vorbereitetes und durchgeplantes Change Projekt startet vielversprechend….und dann zieht das Team nicht mit?

Veränderungen in Unternehmen – Umstrukturierungen, Fusionen, etc. – sind immer mit Widerstand verbunden. Wir Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und diese Strategie hat uns in der Evolution weit gebracht: Wir bevorzugen das Vertraute und sind skeptisch gegenüber Neuem.

Im beruflichen Umfeld können Konflikte entstehen, wenn Veränderungen in die Strukturen, Gewohnheiten, und in das Selbstverständnis von Menschen und Organisationen eingreifen. Dabei spielen psychologische und organisationale Faktoren, soziale Dynamiken, und vorherige schlechte Erfahrungen eine Rolle. Viele Menschen tun sich auch deshalb schwer mit Veränderungen, weil sie nicht gehört werden oder sich unsicher fühlen.

Widerstand ist also keine „böswillige“ Reaktion einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams, sondern eine natürliche menschliche Reaktion, die im Change Management berücksichtigt werden muss. Erfolgreiches Change Management nimmt Bedenken ernst, spricht Widerstände an, und bindet Mitarbeitende aktiv mit ein. Dabei helfen LEGO® Serious Play® (LSP) Materialien und Methoden:

Mitarbeitende beteiligen

Widerstand kann entstehen, wenn Menschen das Gefühl haben, dass Veränderungen über ihre Köpfe hinweg entschieden und durchgesetzt werden. LSP sorgt dafür, dass alle aktiv am Prozess teilnehmen und ihre Sichtweisen teilen können. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden aktiv einbinden, profitieren von grösserer Akzeptanz, besseren Lösungen, und nachhaltigerem Erfolg.

Komplexe Themen „be-greifbar“ machen

Change Projekte sind meist abstrakt und schwer greifbar. Abstrakte Konzepte werden durch den moderierten Prozess von LSP in Modelle übersetzt, die das Gespräch darüber ermöglichen. Durch das Bauen mit Steinen entstehen be-greifbare Metaphern für Ideen, Herausforderungen, Bedenken, und – gemeinsame Lösungen!

Emotionen sichtbar machen

Widerstand entsteht auch aus Unsicherheit oder aus Angst vor Verlust (z. B. von Einfluss oder Routinen). LSP hilft Menschen, ihre Emotionen auszudrücken und fassbar zu machen. Die gemeinsame Reflexion erhöht das gegenseitige Verständnis. Dadurch steigt die Bereitschaft zur Veränderung und Widerstände können konstruktiv genutzt werden.

Gemeinsames Verständnis schaffen

Oft gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen darüber, warum eine Veränderung notwendig ist und was ihre Auswirkungen sein werden. LSP hilft dabei, Bilder zu entwickeln, die den Dialog öffnen und eine gemeinsame Basis für diese wichtigen Überlegungen schaffen.

Kreative Lösungen fördern

Change Prozesse im komplexen Umfeld benötigen immer ein gewisses Mass Innovation – aber es ist nicht einfach, sich von eingefahrenen Mustern zu lösen. LSP bricht alte Denkmuster auf, eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht kreative Lösungsansätze mit dem Potential, die Akzeptanz des Change Prozesses zu erhöhen.

Fazit

LSP hilft Teams, Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, Widerstände abzubauen, und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Change wird mit LSP verständlich, greifbar, und gemeinschaftlich.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie LSP Ihr Change Management unterstützen kann. Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Informationen, buchen Sie eine LSP-Demo, oder unterhalten wir uns über einen interaktiven Workshop mit LEGO® Serious Play®:


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Coaching und Beratung Hintergrund

9 Levels of Value Systems

Ein Kompass für Veränderung in Teams und Organisationen

Veränderungen sind nicht leicht – besonders, wenn Menschen mit unterschiedlichen Wertesystemen zusammenarbeiten. Während einige zum Beispiel sich bevorzugt an Regeln und Hierarchien halten, streben andere vielleicht nach Innovation und Flexibilität.

Das 9 Levels of Value Systems® Modell hilft dabei, diese Unterschiede zu verstehen und Veränderungsprozesse damit gezielt zu gestalten.

Was sind die 9 Levels?

Das Modell basiert auf der Theorie von Clare W. Graves und beschreibt, wie sich individuelle und organisationale Wertesysteme entwickeln. Jedes Level steht für eine bestimmte Denkweise und Orientierung:

Warum ist dieses Modell für Teams und Unternehmen interessant?

Organisationen bewegen sich oft zwischen den verschiedenen Levels.

Ein klassisch strukturiertes Unternehmen mit starken Hierarchien (blau) kann Schwierigkeiten dabei haben, agile Prinzipien (grün und gelb) zu integrieren. Konflikte entstehen auch, wenn unterschiedliche Wertesysteme aufeinandertreffen – beispielsweise, wenn ein erfolgsorientiertes (orange) Managementteam auf ein partizipatives (grün) Entwicklungsteam trifft.

Die 9 Levels of Value Systems® bieten einen Kompass für Veränderungsprozesse. Sie helfen, Konflikte zu verstehen, kulturelle Transformationen zu gestalten und Teams gezielt zu entwickeln. Gerade in der heutigen, agilen Arbeitswelt ist es entscheidend, unterschiedliche Denkweisen zu erkennen – und Brücken zwischen ihnen zu bauen.


Sie möchten die Dynamik in Ihrem Team besser verstehen und gezielt weiterentwickeln? Mit den 9 Levels of Value Systems analysieren wir, wie Werte und Denkmuster die Zusammenarbeit beeinflussen – und wie Sie sie gezielt nutzen können. Melden Sie sich bei mir, wenn Sie mehr darüber erfahren oder einen Workshop buchen möchten!


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Kooperation Wissenschaftskommunikation

Dialogorientierte Wissenschaft – Ein Aufruf

In den letzten Jahrzehnten habe ich geforscht, gelernt, gelehrt, und moderiert – und mehrere Expeditionen ins ewige Eis unternommen. Diese Expeditionen gehören zu den grössten Abenteuern meines Lebens, vor allem der Trip in die Antarktis vergangenes Jahr war etwas Besonderes. Meine Reise ans Ende der Welt lässt sich an anderer Stelle nachlesen.

Was mich dabei über die Jahre nicht losgelassen hat ist die Frage: Wie kann Wissenschaft (be-)greifbar, verständlich, und relevant für alle werden – und nicht nur für uns Fachleute?

Deshalb setze ich mich für dialogorientierte Wissenschaftskommunikation ein. Ich halte Vorträge, entwickle interaktive Formate, und bringe Menschen ins Gespräch – über Zellen und Organismen, die Polarregionen der Erde, den menschlichen Ressourcenhunger, das Weltklima, die Umwelt, und unsere Verantwortung.

Aktuell suche ich Partner:innen für Citizen-Science-Projekte, Vortragsformate, oder Mitmach-Events, z. B. an Schulen, in Gemeinden, in Museen, oder Vereinen.

Neugierig? Lust auf einen Austausch? Schreiben Sie mir gerne oder empfehlen Sie mich weiter, wenn Sie jemanden kennen, für den das interessant sein könnte!


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Allgemein Vortrag Wissenschaftskommunikation

Peppermint Nibs at the End of the World

On May 11th 2025 from 6 pm at the Panto Cellar in Basel I will talk about penguins, pack ice, and peppermint nibs. Entry free, donations welcome.


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Denkanstoss Humanismus

Menschlichkeit in Zeiten der Polykrise

Eigentlich wollte ich darüber nicht schreiben. Aber es lässt mir keine Ruhe.

Gestern stand ich inmitten von Kisten und Paletten. Jede einzelne war gefüllt mit Hilfsgütern: Familienzelte für verschiedene Klimazonen, Wasseraufbereitung, Seife, Decken, Desinfektionsmittel, Babynahrung, Schmerzmittel, Insektenschutz, Spielzeug, Kochutensilien, mobile Sanitäranlagen, etc.

Diese Hilfsgüter stehen bereit um dorthin geschickt zu werden, wo Menschen alles verloren haben. Ich war zu Gast im Logistikzentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes in der Nähe von Bern und mir war selbstverständlich klar, dass dies kein gewöhnlicher Abend werden würde.

Was ich dann dort hörte, war schwer auszuhalten. In verschiedenen Vorträgen und Berichten wurde erläutert, wie und wo das Schweizerische Rote Kreuz bei Katastrophenfällen weltweit tätig wird.

Die Erzählung einer Hebamme, die erst kürzlich aus Rafah zurückgekehrt ist, hat mich besonders getroffen. Sie sprach ruhig und mit einer Klarheit, die das Ausmass des unermesslichen Leids in Ansätzen spürbar machte. Ihre Worte liessen niemanden unberührt. Im Publikum sassen gestandene Männer, denen die Tränen in die Augen stiegen. Und ich dachte: Wie viel Schmerz kann ein Mensch aushalten? Wie viel Schrecken kann die Welt aushalten?

Aber dann war da noch etwas im Raum, trotz aller Not und trotz allem Leids. Da war eine eine Kraft, eine Entschlossenheit, eine stille Menschlichkeit. Es war bewegend zu erfahren, mit wie viel Engagement, Wissen, und Mitgefühl das SRK und seine Schwestergesellschaften weltweit Menschen helfen. Mitten im Chaos entstehen rettende Strukturen, mitten in der Verzweiflung zeigt sich die Menschlichkeit…und mitten in der Dunkelheit gibt es ein wenig Licht.

Mir field ein Satz ein, den ich seit Jahren mit mir trage. Er stammt von Fred Rogers, einem US-amerikanischen Kinderfernsehmoderator, dessen Mutter ihm einst riet:

Look for the helpers. You will always find people who are helping.

Such‘ nach den Helfern. Du wirst immer Menschen finden, die helfen.

Dieser Satz ist eine Einladung, den Blick nicht abzuwenden, sondern hinzusehen und dabei nicht nur das Entsetzen, sondern auch die Hoffnung zu erkennen. Es gibt sie, die Helfenden. Sie fahren in Krisengebiete und organisieren Versorgungslieferungen. Sie leisten medizinische Hilfe, begleiten Geburten unter Beschuss, bauen Notunterkünfte auf, bilden Freiwillige auf der ganzen Welt aus, trösten, retten, schützen.

„Look for the helpers“ bedeutet keineswegs, naiv zu sein. Es bedeutet, der Hoffnung Raum zu geben. Es bedeutet nicht, die Realität zu verklären, sondern sie in ihrem ganzen Spektrum zu sehen: die Grausamkeit und auf der anderen Seite die Menschlichkeit, die ihr standhält.

Gestern habe ich die Helfer gesehen. Nicht nur in den Geschichten der Menschen, die vor Ort in Krisengebieten im Einsatz waren, sondern auch in den Gesichtern der Logistiker:innen, der Ärzt:innen, der Koordinatoren, der vielen Freiwilligen. Ich bin so dankbar, dass es solche Menschen gibt.

Wir alle sind Menschen und jeder von uns kann helfen. Durch die aktive oder passive Unterstützung entsprechender Organisationen, aber auch in unserem Alltag, im Da-Sein, im Zuhören, im Teilen, und im Handeln.

Aber das Wichtigste was wir tun können, ist nicht wegzusehen.


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Coaching und Beratung Hintergrund

The LEGO® Serious Play® Method in a Nutshell

In this great video, Per Kristiansen and Beatrix Daros explain LEGO® Serious Play® in just under 4 minutes.

If you like to learn more about LEGO® Serious Play®, please get in touch:

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Coaching und Beratung Hintergrund Kooperation

Mit dem Vierfarbenland neue Horizonte entdecken

Gemeinsam Neuland erobern

Ich freue mich sehr, dass ich seit Kurzem mit dem neuen Coaching- und Reflexionswerkzeug Vierfarbenland aus der TOOLwerkstatt arbeiten kann, und möchte an dieser Stelle über dieses interessante neue Konzept berichten.

Geographische Grundlagen

Zunächst einmal spielen für mich als neurodivergente Person Haptik und Optik eine wichtige Rolle. Ich nehme Sinneseindrücke intensiv und differenziert wahr – zum Beispiel, wie sich ein Material anfühlt oder wie Farben zusammenspielen. Die hochwertige Haptik der Karten und die stimmige Farbwahl machen das Arbeiten sehr angenehm – tatsächlich nicht nur für mich, sondern auch meine Klient:innen und Kund:innen wissen dies zu schätzen.

Der Heimathafen

Wie kam es zum Vierfarbenland, was war die Motivation für ein Tool, welches auf den ersten Blick wie ein einfaches Kartenspiel aussieht? Das erklärt uns Jochen Sell, einer der TOOLbrothers aus der TOOLwerkstatt wie folgt:

„Vierfarbenland“ ist das Ergebnis eines wunderbaren TOOLcreation-Prozesses mit und für einen Trainerkollegen. Er wollte auf interaktive und lebendige Art und Weise Interesse und Sinn für das Thema Persönlichkeit wecken, und weil es ein paar „(Vor-)Wissende“ in den Gruppen gab, sollte es dennoch spannend, überraschend und maximal aussagekräftig sein. Das haben wir umgesetzt.

Indem wir die Begrifflichkeiten auf den Karten von den Farbcodierungen entkoppelt haben, bleiben die Teilnehmenden maximal intuitiv und unbeeinflusst. Darüber hinaus wollten wir ein TOOL kreieren, das auch erstmal unabhängig von Modellen und möglicher „Farbdenke“ einsetzbar ist, da es doch auch immer wieder Skepsis diesbezüglich gibt – bei Teilnehmenden wie Trainerkolleg:innen – oder schlicht auch einfach nicht die Notwendigkeit so tief einzusteigen. Und bei Interesse, Begeisterung sowie entwickelter Offenheit gibt es dann die Möglichkeit für ein tieferes Eintauchen in die Vielfalt der Persönlichkeiten und entsprechender Modelle.

So der Plan – und wir freuen uns, dass der mit viel positivem Feedback offensichtlich aufgeht.

Terra Incognita

So sorgsam und durchdacht gestaltet, bietet das Vierfarbenland vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Kommunikation, für die Teamentwicklung und Zusammenarbeit, in der Konfliktlösung und bei Veränderungsprozessen, sowie in der Persönlichkeitsentwicklung und Führung.

Was vorher Terra Incognita war – verdeckte Konflikte, unterschwellige Spannungen, unerklärliche Blockaden – wird mit dem Vierfarbenland sichtbar, kartierbar – und dadurch adressierbar.

Auf zu neuen Ufern

Das Vierfarbenland hilft, unterschiedliche Perspektiven, Denkmuster, und Verhaltensweisen besser zu verstehen – sowohl meine eigenen als auch die meiner Klient:innen und Kund:innen. Dieses Wissen ermöglicht es, die eigenen Stärken gezielt einzusetzen und bewusster auf andere Menschen einzugehen – sei es im Team, als Führungskraft, oder in der ganz persönlichen Entwicklung. So lassen sich Konflikte besser einordnen, Veränderungsprozesse gezielt begleiten, und die Kommunikation wertschätzend und effektiv gestalten.

Melden Sie sich gerne bei mir und erfahren Sie unverbindlich, wie wir das Vierfarbenland für Sie, Ihr Team, oder Ihr Unternehmen nutzen können:

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Coaching und Beratung Spezialwissen

Coaching oder Beratung – was passt besser zu mir?

Und warum es hilfreich sein kann, beides zu bekommen.

Wenn wir über Unterstützung nachdenken, taucht gerne die Frage auf:

Brauche ich ein Coaching – oder doch eher eine Beratung?

Diese Begriffe werden im Alltag oft vermischt. Dabei lohnt sich ein genauer Blick, denn Coaching und Beratung unterscheiden sich grundlegend – und können sich zugleich wunderbar ergänzen.

Coaching: Die Lösung liegt in dir

Im Coaching geht es darum, die eigene Perspektive zu erweitern, innere Klarheit zu gewinnen und den nächsten Schritt bewusst zu gestalten.

In meiner Rolle als Coach begleite ich diesen Prozess, stelle Fragen, spiegle Wahrnehmungen – aber ich gebe keine Ratschläge. Stattdessen unterstütze ich meine Coachees dabei, ihre eigenen Antworten zu finden. Denn diese sind die Expert:innen für ihr Leben, ihre Rollen, und ihre Herausforderungen.

Coaching eignet sich besonders dann, wenn…

  • Du deine Werte und Ziele definieren möchtest
  • Du mehr innere Klarheit suchst
  • Du deine Verhaltensmuster reflektieren und dich weiterentwickeln willst
  • Du dich in einer neuen oder komplexen Situation zurechtfinden willst

Beratung: Expertise von aussen

Im Beratungskontext bringe ich mein Fachwissen ein – etwa im Projektmanagement, bei strategischen Fragen, oder in Veränderungsprozessen.

Ich analysiere, strukturiere, und entwickle konkrete Empfehlungen und/oder begleite die Umsetzung. Beratung ist vor allem dann hilfreich, wenn externe Perspektive und Fachimpulse gefragt sind.

Beratung macht Sinn, wenn…

  • Du ein klares Ziel hast, aber dir der Weg dorthin nicht klar ist
  • Du dir strukturelle oder strategische Unterstützung wünschst
  • Du dir erprobte Werkzeuge und neue Ansätze zu nutze machen möchtest
  • Du externe Erfahrung einbinden willst

Und was mache ich?

Sowohl im Coaching als auch in der Beratung habe ich in den vergangenen 10 Jahren fundierte Ausbildungen und Weiterbildungen absolviert.

In meiner Coaching-Ausbildung habe ich systemisches und lösungsorientiertes Arbeiten von Grund auf gelernt – mit einem starken Fokus auf Haltung, Fragetechniken, und der Fähigkeit, Entwicklungsräume zu öffnen und zu gestalten.

Als Beraterin bringe ich zusätzlich mein tiefes Anwendungswissen aus dem klassischen und agilen Projektmanagement ein.

Sowohl im Coaching als auch in meinen Beratungsthemen bilde ich mich kontinuierlich weiter, um methodisch und fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben – sei es im Bereich Führung, Kommunikation, Change Management, oder Agilität im Unternehmen.

Je nach Ziel und Kontext arbeite ich mit verschiedenen methodischen Ansätzen. Hier sind zwei Beispiele:

LEGO® Serious Play® z.B. nutze ich gerne, um komplexe Themen greifbar zu machen, neue Perspektiven sichtbar werden zu lassen, und Teams in einen Dialog zu bringen.

Liberating Structures setze ich z.B. ein, wenn es darum geht, Menschen in den Prozess einzubinden, Denkmuster aufzubrechen, und kreative Lösungen zu entwickeln.

Darüber hinaus verwende ich unterschiedliche Werkzeuge für Coaching, Training, und Beratung – unter anderem aus der TOOLwerkstatt.

Was mir dabei jedoch besonders wichtig ist: Die Methoden sind für mich kein Selbstzweck. Ich wähle sie gezielt und passend zur Situation aus, immer mit dem Blick auf das, was mein Gegenüber weiterbringt.

Das bedeutet:

Ich kann beides – Coaching und Beratung.

In meiner Arbeit gebrauche ich beides je nach Situation: Mal bin ich dein neutraler Sparringspartner, der den Raum für deine Entwicklung aufmacht und mit dir gemeinsam füllt – mal gebe ich fachlichen Input oder stelle Modelle zur Verfügung, wenn sie hilfreich sind.

Mir ist ausserdem wichtig, klar zu kommunizieren, in welcher Rolle ich gerade unterwegs bin. So bleibt der Prozess transparent und du kannst selbst entscheiden, was du gerade brauchst.

Fazit: Du musst dich nicht entscheiden

In der Praxis verschwimmen die Grenzen und das ist völlig in Ordnung. Viel wichtiger ist die Frage:

Wobei brauchst du gerade Unterstützung – und wie kann sie für dich wirksam sein?

Wenn du Lust hast, mehr darüber zu erfahren, wie ein gemeinsamer Prozess aussehen könnte – ich freue mich auf ein unverbindliches Kennenlerngespräch:

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Coaching und Beratung Hintergrund

Liberating Structures

Meetings und Workshops besser machen

Unsere Meetings sind oft nicht effektiv: Einige Personen reden viel, andere hören nur zu (manche nicht einmal das), und am Ende gibt es wenig greifbare Ergebnisse.

Falls Ihnen das bekannt vorkommt, bieten Liberating Structures eine wirkungsvolle Alternative. Sie sind eine Sammlung von Mikrostrukturen, die Meetings, Workshops, und Interaktionen dynamischer, inklusiver, und damit produktiver machen.

Was macht Liberating Structures so besonders? 

Liberating Structures basieren auf einfachen Prinzipien:

  1. Beteiligung aller Mitwirkenden – Jeder in der Gruppe wird aktiv mit einbezogen.
  2. Klare Strukturen und flexible Anwendung – Liberating Structures geben einen Rahmen vor, schränken aber nicht ein.
  3. Ergebnisorientiert – Kreative Lösungen entstehen durch strukturierte Interaktion.
  4. Einfach und skalierbar – Sie funktionieren in kleinen Teams genauso gut wie in grossen Organisationen.

Liberating Structures machen die Zusammenarbeit effektiver, indem sie starren Meeting-Formaten eine einfache, aber kraftvolle Alternative entgegensetzen. Sie fördern echtes Teamwork, Innovationskraft, und das Engagement der Teilnehmenden. 


Mit Liberating Structures biete ich Ihnen Methoden, die die Zusammenarbeit und die Innovation in Ihrem Team auf das nächste Level heben. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie mehr erfahren oder direkt loslegen möchten!

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Allgemein

Koriander

Mein Firmenlogo enthält ein Korianderblatt. Nicht jeder mag Koriander und diese Abneigung ist tatsächlich ein ziemlich häufiges Phänomen. Es gibt dafür sowohl genetische als auch sensorische Ursachen:

Genetische Ursachen

Einige Menschen haben eine genetische Variation im OR6A2-Gen, die dafür sorgt, dass sie bestimmte Aldehyde (chemische Verbindungen) in Koriander besonders stark wahrnehmen. Diese Aldehyde sind auch in Seife enthalten, weshalb Koriander für diese Menschen oft „seifig“ oder „seifenartig“ schmeckt.

Sensorische Ursachen

Manche Menschen sind besonders empfindlich gegenüber bestimmten Aromen, und Koriander hat einen recht intensiven, krautigen Geschmack. Wenn jemand generell empfindlich auf bittere oder parfümierte Aromen reagiert, kann das ebenfalls eine Rolle spielen.

Kulturelle Prägung

In Kulturen, in denen Koriander häufig verwendet wird – wie in der mexikanischen oder asiatischen Küche – gewöhnen sich Menschen oft an den Geschmack und empfinden ihn als angenehm. Wer hingegen nicht damit aufgewachsen ist, kann ihn tendenziell eher als unangenehm empfinden.


Soweit die Wissenschaft. Und für die Koriander-Liebhaber unter uns gibt es heute statt des üblichen Business-Blogposts, ein Frühlingsrezept mit viel Koriander!

Spargel-Koriander-Salat mit Zitrone und Feta

Zutaten für 4 Personen
  • 500g grüner Spargel
  • 1 grosse Handvoll frischer Koriander
  • 100g Feta
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Etwas Salz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Geröstete Pinienkerne (optional)
Zubereitung
  1. Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden
  2. Kurz (3 bis 4 Minuten) in Salzwasser blanchieren und dann sofort in Eiswasser abschrecken
  3. Den Spargel abtropfen lassen und in Stücke schneiden
  4. Den Koriander fein hacken
  5. Den Feta in grobe Würfel schneiden
  6. Olivenöl mit Zitronensaft mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  7. Spargel und Koriander kurz im Dressing marinieren
  8. Schliesslich den Salat mit Fetawürfeln und Pinienkernen bestreuen und anrichten

Servieren Sie den Salat lauwarm oder gekühlt, das passt perfekt als leichte Vorspeise oder Beilage.

P.S.: Der Salat schmeckt auch sehr gut mit Petersilie oder Dill, wenn man keinen Koriander mag.