Mein Firmenlogo enthält bekannermassen ein Korianderblatt. Ich verehre dieses Kraut, aber nicht jeder mag es. Für alle, die Koriander mögen, gibt es heute einmal ein einfaches Rezept zum Nachmachen: Ein wärmendes Chutney – geeignet als Zutat, Beilage, Dip, und Kondiment.
Zutaten
100g Koriander, gewaschen
100g Erdnüsse, ungesalzen
5 Esslöffel Zitronensaft
1 Teelöffel Salz
4 Teelöffel brauner Zucker
Optional: 1 Teelöffel Kurkuma
Optional: 1 kleine Chilischote, entkernt und fein gehackt
Zubereitung
Salz und Zucker mit dem Zitronensaft verrühren und ein paar Minuten stehen lassen. Die Mischung mit den übrigen Zutaten in einen Mixer geben und mixen, bis eine Art Pesto entsteht. Eventuell ein wenig Wasser dazugeben, bis die Konsistenz stimmt. Im Kühlschrank luftdicht verschlossen aufbewahren und schnell verbrauchen!
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Erfahrene Scrum Master kennen das: Wir fragen, antworten, moderieren, fragen, visualisieren, und strukturieren, wie wir das gelernt haben – und trotzdem bleibt da etwas Unausgesprochenes. Man spürt es: Da liegt etwas liegt zäh im Raum herum wie ein diffuser Nebel und lässt sich nicht greifen.
Was ist da los?
Das hat nichts damit zu tun, dass das Team nicht will, das wäre ein Trugschluss. Das hat viel mehr damit zu tun, dass komplexe Zusammenarbeit sich nicht immer konkret in Worte fassen lässt. Besonders dann, wenn es um Verantwortung, Spannungen, Erwartungen, oder um die Feinheiten der Rollendefinition und der Kommunikation geht, lässt uns unsere Sprache mitunter im Stich.
Das Dilemma
Als Scrum Master bewegen wir uns in verschiedenen Spannungsfeldern:
Wir wollen neutral moderieren und gleichzeitig eine konkrete Wirkung erzielen
Wir wollen unserem Team Raum geben, aber ohne dass es sich unterwegs verliert
Wir wollen Probleme sichtbar machen ohne Schuldzuweisungen
Wir wollen unser Framework nutzen ohne Rituale abzuarbeiten
Diese Spannungsfelder sind unser Revier und diese Art der Herausforderung ist ja auch der Grund, warum wir diesen Job gerne machen 💪
Viele dieser Formate setzen auf Sprache. Sprache ist ein wunderbares Werkzeug, jedoch bevorzugt sie doch eher die Lauten, die Routinierten, die Schnellen – und das ist ein Problem, denn die Beiträge der Leisen, der Ungeübten, der Langsamen haben ebenso Wert, werden jedoch manchmal nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt. Abgesehen von dem offensichtlichen Verlust von Information, belastet ein solches Ungleichgewicht die Stimmung im Team.
Dem Denken Form geben
LEGO® Serious Play® ist kein Spiel, sondern eine strukturierte Methode, um dem Denken Form zu geben. Im agilen Kontext bedeutet das: Jede Stimme zählt gleich viel, jeder wird gehört – aus implizitem wird explizites Wissen. Das Team entwickelt dadurch ein gemeinsames Bild der Situation. Dadurch werden komplexe Zusammenhänge fassbar, Diskussionen fokussierter, und Entscheidungen tragfähiger.
Ergebnisse!
In meiner eigenen Praxis und aus verschiedenen Workshops mit agilen Teams kann ich folgende Effekte der Anwendung von LEGO® Serious Play® im agilen Kontext erkennen:
Rollen werden be-greifbar Wenn Teammitglieder ihre Rolle bauen, statt sie nur mit Worten zu beschreiben, zeigen sich unausgesprochene Erwartungen, Über- und Unterforderung, sowie stille Missverständnisse schnell.
Konflikte verlieren an Schärfe Nicht die einzelnen Personen stehen im Mittelpunkt, sondern die Modelle. Das nimmt den Druck, senkt die Verteidigungshaltung und erhöht die Gesprächsbereitschaft.
Retrospektiven werden wirksamer Wir kommen weg vom stereotypen „Was lief gut, was lief schlecht?“ hin zu einen tieferen Verständnis dafür, wie unser System funktioniert und wo es wirklich klemmt.
Verantwortung wird wahrgenommen LEGO® Serious Play® produziert keine farbenfrohen Flipcharts für die Bürodekoration, sondern gemeinsam erarbeitete und entwickelte Bedeutung. Das verbessert Identifikation und Ownership.
Für Scrum Master ist LEGO® Serious Play® besonders stark, wenn das Team feststeckt, wenn dieselben Themen immer wieder kommen, aber auch wenn Veränderungen anstehen, neue Teams oder neue Teammitglieder am Start sind. Vor allem aber, wenn die Zusammenarbeit nicht ganz rund läuft, aber niemand es richtig greifen kann. Kurz: bei komplexen Fragestellungen, für die es keine Checkliste gibt.
Fazit
Ich arbeite sehr gerne mit LEGO® Serious Play® im agilen Kontext, um Denkräume zu öffnen, die sonst verschlossen bleiben. Grundsätzlich sind Methoden aber auch kein Selbstzweck, sie müssen dem Team dienen und nicht umgekehrt. LEGO® Serious Play® ist deshalb auch kein Ersatz für ein anständig angewandtes Framework, sondern eine sinnvolle Ergänzung für den Methodenkoffer eines guten Scrum Masters.
Arbeitest du agil oder bist sogar selbst Scrum Master und möchtest mehr über LEGO® Serious Play® im agilen Kontext erfahren? Lass‘ uns reden!
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Weihnachten und Schokolade gehören für viele Menschen einfach zusammen. Allein bei uns in der Schweiz konsumiert jede Person im Durchschnitt über 10kg (!) Schokolade im Jahr und besonders in der Weihnachtszeit steigt die Nachfrage nochmals erheblich. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wird die Produktion für die Feiertage bereits im Sommer begonnen.
Aber was ist Schokolade eigentlich und wie „funktioniert“ sie?
Xocolātl
Unser Wort „Schokolade“ (genau wie „chocolate“, „cioccolato“, „chocolat“, etc.) ist vermutlich abgeleitet aus dem Nahuatl, der Sprache der Azteken. „Xocolātl“ bezeichnete ein bitteres, schaumiges Kakaogetränk, welches einen sehr hohen Stellenwert hatte: Der Genuss blieb dem Königshaus, dem Adel, und hohen Würdenträgern, sowie den Fernhandelskaufleuten und Kriegern vorbehalten.
Auch der wissenschaftliche Name der Kakaopflanze ist bemerkenswert, dort heisst diese nämlich Theobroma cacao und das bedeutet „Speise der Götter“. Carl von Linné zeigte sich hier poetisch.
Der Weg vom bitterem Getränk für die Auserwählten bis zum Confiserieprodukt für alle war ein langer. Und was die Schokolade von heute so verführerisch macht, ist eine kluge Mischung aus Wissenschaft und Handwerk.
„Schmilzt im Mund und nicht in der Hand„
Den Slogan kennen einige von uns. Aber warum schmilzt Schokolade im Mund und nicht in der Hand?
Der schöne Glanz, das leise Knacken, und wie die Schokolade im Mund schmilzt, ist kein Zufall: Schokolade ist ein Paradebeispiel dafür, wie komplexe Naturwissenschaft im Alltag wirkt.
Physikalisch gesehen ist Schokolade eine Dispersion, deren Eigenschaften vom Kristallzustand der verwendeten Kakaobutter bestimmt werden. Aber eins nach dem anderen…
Die Hauptbestandteile von Schokolade sind:
Die Kakaomasse aus gemahlenen Kakaobohnen. Diese besteht aus der Kakaobutter (Fett) und den Kakaofeststoffen (Aromastoffe, Farbstoffe, Bitterstoffe)
Zucker und je nach Sorte auch Milchbestandteile und weitere Zutaten
In geringen Mengen Emulgatoren (z.B. Lecithin)
Die festen Partikel (Kakaofeststoffe und Zucker) liegen dabei fein im Fett (Kakaobutter) verteilt vor, was Schokolade zu besagter Dispersion macht. Das Fett entscheidet dabei darüber, ob Schokolade glänzt und knackt, oder stumpf und bröselig wirkt.
Der Weg von der Bohne bis zur Tafel
Bevor die Schokoladentafel in unsere Einkaufstasche wandert, hat sie bereits eine erstaunliche Reise hinter sich:
Schritt: Ernte und Fermentation Verschiedene Mikroorganismen bauen Zucker ab, dadurch entstehen Vorstufen erwünschter Aromen.
Schritt: Trocknung Das stoppt die Fermentation am richtigen Punkt (zu viel ist auch hier nicht gut) und stabilisiert das Produkt.
Schritt: Rösten Die u.a. vom braten von Fleisch bekannten Maillard-Reaktionen erzeugen Röstaromen in den Kakaobohnen.
Schritt: Brechen und Mahlen Die Bohnen werden zu Kakaomasse verarbeitet.
Schritt: Mischen Zucker, Milchbestandteile, und weitere Zutaten werden hinzugegeben.
Schritt: Raffinieren Die Kakaofeststoffe in der Masse werden zu Partikeln unter 20–30 Mikrometern zerkleinert.
Schritt: Conchieren
Schritt: Temperieren
Diese beiden letzten Schritte vor der finalen Verarbeitung – das Conchieren und Temperieren – sind entscheidend für das sensorische Erlebnis. Um diese beiden Prozesse geht es weiter unten.
Zunächst einmal befassen wir uns mit der Kakaobutter:
Kakaobutter
Der eigentliche Star der Schokolade ist tatsächlich die Kakaobutter. Sie macht etwa 50 % der Kakaomasse einer anständigen Schokolade aus, und besitzt eine bemerkenswerte Eigenschaft: Die sogenannte Polymorphie (Vielgestalt).
Das bedeutet, dass ein und dasselbe Fettmolekül der Kakaobutter in sechs verschiedenen Kristallstrukturen vorkommen kann. Diese werden durchnummeriert von I bis VI, und unterscheiden sich in Stabilität, Schmelzpunkt, Glanz, und Textur.
Hier eine Übersicht:
Kristallstruktur
Stabilität
Schmelzpunkt
Eigenschaften
I
sehr instabil
ca. 17 °C
weich und bröselig
II
instabil
ca. 21 °C
matt
III
instabil
ca. 26 °C
körnig
IV
mässig stabil
ca. 28 °C
glanzlos
V
stabil
ca. 34 °C
glänzend und knackig, schmilzt im Mund
VI
sehr stabil
ca. 36 °C
hart, entsteht bei Alterung
Für die perfekte Schokolade benötigen wir Kristallstruktur V. Alle anderen führen zu einer glanzlosen Oberfläche, schlechtem Bruch, oder anderen unerwünschten Eigenschaften.
„Schmilzt im Mund und nicht in der Hand„
Huch! Thermodynamik!
Der berühmte „Schmelz“ der Schokolade ist angewandte Thermodynamik: Bei einer Raumtemperatur von ca. 20 °C bleibt Schokolade fest. Der Schmelzpunkt von Kristallstruktur V liegt bei – wie wir oben gesehen haben – 34 °C, und unsere Körpertemperatur wiederum liegt bei ca. 37 °C.
Das Ergebnis: Die Schokolade bleibt stabil in der Hand, schmilzt aber im Mund. Also nicht zu früh und nicht zu spät – Materialwissenschaft in ihrer leckersten Form!
Aber wie kann man das beeinflussen? Das macht man durch das korrekte Temperieren der Schokolade:
Das Temperieren
Beim Temperieren wird die Kristallstruktur der Kakaobutter gesteuert
Vereinfacht gesagt passiert beim Temperieren Folgendes:
Die Schokolade wird vollständig geschmolzen. Dadurch lösen sich alle vorhandenen Kristalle auf. In Wohlgefallen, wenn man so möchte.
Die Schokolade wird danach kontrolliert abgekühlt. Dadurch bilden sich verschiedene Kristallformen.
Dann wird die Schokolade wieder kontrolliert leicht (!) erwärmt. Dadurch schmelzen instabile Kristallstrukturen, und übrig bleibt vor allem unsere erwünschte Kristallstruktur V.
Das Resultat ist ein schöner Glanz und eine stabile Oberfläche, ein guter Bruch, und vor allem das angenehme Schmelzgefühl im Mund.
Ohne korrekte Temperierung wiederum sieht Schokolade schnell alt aus – sogar wenn sie frisch ist. Das weiss jeder, der selbst einmal in der eigenen Küche mit Schokolade gearbeitet hat. Der unschöne grauweisse Belag z.B., den wir manchmal auf der Schokolade sehen, ist meistens nur „Fettreif“. Das passiert, wenn Kakaobutter an die Oberfläche wandert, und dort als Kristallstruktur VI auskristallisiert. Optisch ist das unschön, aber auch vollkommen harmlos. Schokolade mit Fettreif kann bedenkenlos verzehrt werden!
Das Conchieren
Beim Conchieren entsteht durch Reibung Aroma
Über Stunden oder Tage wird die Schokoladenmasse gerührt, gewalzt, und belüftet. Dabei passieren mehrere Dinge gleichzeitig:
Flüchtige Säuren verdampfen und die Schokolade wird weniger scharf
Das Fett verteilt sich gleichmässig um die Kakaofeststoffpartikel
Die Oberfläche wird glatt
Die Aromen runden sich ab
Wissenschaftlich betrachtet ist Conchieren eine Kombination aus physikalischer Feinverteilung von festen und flüssigen Komponenten, chemischer Reifung diverser Aromen, und sensorischer Optimierung.
Fazit: Schokolade ist angewandte Wissenschaft
Schokolade vereint Erkenntnisse aus Chemie und Physik, den Materialwissenschaften, Sensorik und Handwerk. Und sie führt vor Augen, wie kleine Details und wenige Grad Celsius unser Erleben und Empfinden beeinflussen.
Vielleicht schmeckt das nächste Stück Schokolade nun ein wenig anders, wenn du weisst, dass darin sechs mögliche Kristallstrukturen stecken, von denen eine dominiert und nun auf deiner Zunge schmilzt….
Für den geneigten Leser hier ein weiterführender Link zum Laboratory for Chocolate Science (englisch), wo du mehr über die Chemie der Schokolade erfahren kannst.
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When think about which kind of support we require in a given context, the following and very good question tends to arise:
Do I need a coach or do I need consulting?
The terms „coaching“ and „consulting“ can be hard to differentiate and therefore it’s worth taking a closer look: Coaching and consulting are fundamentally different, but they can also complement each other.
Coaching: The solution lies within you
Coaching is about broadening your perspective, gaining clarity, and consciously shaping your next step(s).
In my role as a coach, I will guide you through this process. I will ask questions and help you reflect, but I will not give advice. Instead, I will support you in finding your own answers, because you and only you are the expert on your live, the different roles you have in your life, and your challenges.
Therefore, coaching makes most sense if…
You wish to define your goals and values
You are looking for clarity
You like to reflect on your patterns and and behaviors
You need to navigate a new or complex situation
Consulting: The expertise comes from outside
A consultant will offer their expertise, for example in project management, strategic issues, or during change processes.
In my role as a consultant, I analyze and give recommendations and/or accompany their implementation. Consulting is particularly helpful when an external perspective and expert input are required.
Consulting therefore makes most sense when…
You have a clear goal, but you don’t know how to get there
You require structural or strategic support
You want to use different tools and try new approaches
You want to incorporate external experience
What I do
Over the past >10 years, I have completed in-depth training and further education in both coaching and consulting.
In my coaching training, I learned about systemic and solution-oriented methods with a strong focus on opening spaces for individual development.
As a consultant, I offer my in-depth application knowledge from both classic and agile project management within and beyond the pharmaceutical industry.
In both coaching and consulting, I continuously pursue further training to stay up to date with the latest methods and techniques – for leadership, communication, change management, or agility in business.
I work with different methodological approaches depending on goals and context. Here are two examples:
I useLEGO® Serious Play®to make complex topics tangible, reveal new perspectives, and improve communication.
I useLiberating Structures,to get people involved in the process, break down thought patterns, and develop creative solutions.
In addition, I use various tools for coaching, training, and consulting, including selected items from TOOLwerkstatt.
However, what is particularly important to me is that the methods are not an end in themselves. I select them specifically and appropriately for the situation, always with a view to what will help my counterpart move forward.
This means:
I can offer both coaching and consulting services
In my work, I can use both depending on the situation: Sometimes I am your neutral sparring partner, opening up space for your development and filling it together with you. Sometimes I provide professional input or models when they are helpful.
It is also important to me to communicate clearly what role I am currently playing. This keeps the process transparent and allows you to decide for yourself what you need at any given moment.
You don’t have to decide
In practice, the boundaries may get blurry some times, and that’s perfectly fine! The more important question is:
What do you need support with right now – and how can I help?
If you would like to learn more about what my offer could look like for you or your team, let’s have a chat:
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Im Alltag verwenden wir die Begriffe „kompliziert“ und „komplex“ oft synonym. Doch in der Welt der Projekte, Systeme, und Organisationen ist es notwendig, sicher zwischen beiden unterscheiden zu können. Und das schauen wir uns nun an.
Kompliziert: Vielschichtig, aber berechenbar
Ein kompliziertes System besteht aus vielen Einzelteilen, deren Zusammenspiel man im Detail verstehen kann, wenn man ausreichend Zeit und Mühe aufwendet.
Ein klassisches Beispiel ist die Schweizer Uhr: Sie besteht aus vielen einzelnen Bauteile, die präzise zusammenpassen und zusammenspielen. Mit dem richtigen Fachwissen und genügend Zeit lässt sich eine Uhr komplett zerlegen, analysieren, und auch wieder zusammensetzen.
Kompliziertes ist also per se verstehbar und in seinem Aufbau und Ablauf planbar, auch wenn das auf den ersten Blick schwierig erscheinen mag.
Merkmale komplizierter Systeme
Das System enthält viele verschiedene, aber in sich statische Elemente
Ursachen und Wirkungen innerhalb des Systems sind nachvollziehbar
Mit ausreichend Wissen findet man Lösungen
Beispiele: Steuererklärung, Architektur, ein Schweizer Uhrwerk
Komplex: Dynamisch und unvorhersehbar
Ein komplexes System ist dynamisch und geprägt von unvorhersehbaren Wechselwirkungen.
Der Markt ist ein typisches Beispiel: Die Bedingungen ändern sich ständig. Es gibt nicht einen richtigen Weg zum Erfolg, sondern viele mögliche Pfade, die ausprobiert, angepasst, immer wieder auch neu bewertet werden müssen. Das Wissen von gestern kann heute bereits veraltet sein.
In komplexen Situationen helfen Kreativität, Experimentierfreude, und vor allem das daraus resultierende kontinuierliche Lernen mehr als jeder gefasste Plan.
Merkmale komplexer Systeme
Das System enthält zahlreiche, dynamisch miteinander interagierende und sich verändernde Elemente
Die Zusammenhänge im System können linear oder nicht-linear sein
Das Ergebnis ist oft erst im Nachhinein erklärbar
Kontinuierliches Lernen und Anpassung führt zum Ziel
Beispiele: Softwareentwicklung, Innovations- oder Changeprozesse, oder auch die Teamentwicklung
Auswirkungen dieser Unterscheidung im Projektmanagement
Wenn wir ein komplexes Problem mit komplizierten Werkzeugen angehen, wenn wir also meinen, wir könnten von Anfang an alles vorhersehen und durchplanen, dann laufen wir Gefahr, zu scheitern.
Daher gibt es zwei grosse Schulen des Projektmanagements, die beide Arten von Herausforderungen auf unterschiedliche Weise adressieren:
1. Klassisches Projektmanagement für komplizierte Aufgaben
Klassisches Projektmanagement eignet sich für komplizierte Vorhaben mit klaren Zielen, festen Abläufen, und vorhersehbaren Ergebnissen, zB. für den Bau eines Hauses oder die Einführung eines etablierten IT-Systems. Hier helfen uns u.a. Werkzeuge wie die bekannten Gantt-Diagramme, das Setzen von Meilensteinen, und ein detaillierter Plan.
2. Agiles Projektmanagement für komplexe Aufgaben
Agiles Projektmanagement hingegen ist für komplexe Situationen gemacht, d.h. wenn Weg und auch Ziel sich erst im Prozess aus einer Vision heraus konkretisieren, wie z.B. bei der Entwicklung innovativer Produkte oder auch in der Forschung. Hier braucht es u.a. ein hohes Mass an Flexibilität, ein inkrementelles Vorgehen, und eine gute Zusammenarbeit mit den Stakeholdern.
Fazit
Wer das passende Vorgehen zur richtigen Art von Aufgabe wählt, spart sich und seinen Kollegen Zeit, Ressourcen, und vor allem Nerven.
In der Praxis bedeutet das:
Komplizierte Probleme brauchen Planung und Expertenwissen
Komplexe Herausforderungen benötigen ein agiles Vorgehen mit Feedbackschleifen
Oder wie Dave Snowden, der Entwickler des Cynefin Frameworks, es formuliert:
Komplexität kann man nicht kontrollieren, man kann sie nur navigieren.
Aber was, wenn ein Projekt sowohl kompliziert als auch komplex ist? Das ist nicht unüblich und wird mit am Besten mit einer der Situation angepassten, hybriden Vorgehensweise angegangen. Dazu gibt es in Zukunft einmal einen eigenen Blogartikel.
Eine kleine Hilfestellung
Sie möchtest die Unterschiede zwischen komplizierten und komplexen Aufgaben sowie den passenden Projektmanagement-Ansatz auf einen Blick in Form eines kleinen Leitfadens haben?
Ein kleines Plädoyer für ein oft übersehenes Satzzeichen
„Da ist ein Komma zu viel.“
Diesen Satz höre ich regelmässig. In Kommentaren, in Textkorrekturen, in Nachrichten von wohlmeinenden Bekannten. Dabei ist dieses Komma nicht „zu viel“, sondern es befindet sich dort mit Absicht: Es ist nämlich mein Oxford-Komma.
Ich schätze Klarheit in der Sprache ebenso wie in der Zusammenarbeit. Ich mag es, wenn Aufzählungen nicht doppeldeutig sind, wenn Gedanken sich schriftlich sauber sortieren lassen, und wenn ein kleines Satzzeichen dabei helfen kann, Missverständnisse zu vermeiden. Das Oxford-Komma tut genau das. Und daher ist es seit vielen Jahren mein stilistischer Sidekick in wissenschaftlichen Artikeln, in Projektberichten, Schulungsunterlagen, Kurseinladungen, Blogartikeln, und Ritualtexten.
Aber der Reihe nach…
Was ist überhaupt das Oxford-Komma?
Das Oxford-Komma, auch als serielles Komma oder der grösste Unruhestifter in der Grammatik bekannt, ist das Komma, das in einer Aufzählung vor dem „und“, oder vor dem „oder“ gesetzt wird. Ein klassisches Beispiel aus dem Englischen, wo es ursprünglich herkommt:
„I dedicate this book to my parents, Rick Astley and God.“
Huch, sind Ricky Martin und Gott etwa die Eltern? Oder wurden hier gerade drei verschiedene Empfänger der Buchwidmung genannt? Obwohl wir uns das in diesem Fall denken können, wird es mit dem Oxford-Komma wirklich eindeutig:
„I dedicate this book to my parents, Rick Astley, and God.“
Das ist einfach und wirkungsvoll. Und auch im Deutschen kann das Oxford-Komma Klarheit schaffen:
„Ansprechpartner sind: Dr. Feldmann, die Leitung Finanzen und IT.“
Moment, handelt es sich bei Dr. Feldmann um die Leitung von Finanzen und IT? Mit dem Oxford-Komma wird verständlich, dass es sich um drei verschiedene Entitäten handelt:
„Ansprechpartner sind: Dr. Feldmann, die Leitung Finanzen, und IT.“
Warum ich das Oxford-Komma verwende
Ich verwende das Oxford-Komma nicht aus Pedanterie (nun ja, vielleicht ein bisschen), sondern aus Überzeugung, weil es Klarheit schafft:
Sprache darf präzise sein, und gerade in meiner Arbeit im Projektmanagement, in der Wissenschaftskommunikation, und auch in anderen Bereichen zählt jedes Wort.
Zudem verhindert das Oxford Komma Missverständnisse, besonders in komplexen Aufzählungen mit zusammengesetzten Begriffen, wie sie in Forschung und Wissenschaft häufig vorkommen.
Das Oxford Komma ist konsequent, und ich schätze Konsistenz in Texten, in Projekten und Prozessen, und in der Arbeit mit Menschen.
Es ist Teil meines stilistischen Ausdrucks.
„Aber das macht man doch nicht!“
Ja, im Deutschen ist der Einsatz des Oxford-Kommas ungewöhnlich. Es ist jedoch nicht per se falsch, nur unüblich. Und wie so oft bei unseren sprachlichen Konventionen führt das Erscheinen einer ungewohnten Komponente manchmal zu einer Abwehrreaktion, die sich in voreiligen Korrekturen bis hin zu offener Empörung äussert. Das kennen wir aus anderen Bereichen.
Aber Sprache lebt, sie verändert sich, sie passt sich an. Sie spiegelt uns alle wieder: unsere Gemeinschaft, unsere Werte, und unseren Ausdruck. Unsere Sprache beeinflusst unser Denken und unser Denken beeinflusst unsere Sprache. Für mich sind Klarheit und Verständlichkeit wichtig, daher verwende ich das Oxford-Komma.
Was das Oxford-Komma mit meiner Arbeit zu tun hat
Warum ich mich so leidenschaftlich für ein Komma einsetze? Ganz einfach: Es geht mir ums Prinzip. Das Oxford-Komma ist für mich ein Symbol für Sorgfalt und Ernsthaftigkeit in der Kommunikation.
Und das ist mir sehr wichtig: Egal ob ich Texte schreibe oder mit Menschen arbeite, ich möchte, dass Informationen ankommen. Unsere Sprache ist ein wunderbares Werkzeug, eine Brücke, eine Einladung, und manchmal eben ein Extra-Komma.
Und du?
Verwendest du das Oxford-Komma? Ist dir dieser kleine Unterschied schon einmal aufgefallen, oder sogar ebenso wichtig wie mir?
Ich freue mich über Rückmeldungen, Lieblingsbeispiele, Komma-Konflikte, und Lösungen. Schreib mir gerne oder hinterlasse einen Kommentar – mit oder ohne Oxford-Komma.
Übrigens: In meinem Newsletter geht’s regelmässig um Klarheit, Kommunikation, und kreative Kommata. Ausserdem um Gedanken und Geschichten aus Projektmanagement, Wissenschaft, Beratung, und manchmal auch aus der Küche.
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In einer zunehmend dynamischen und komplexen Arbeitswelt sind agile Arbeitsmethoden gefragter denn je. Scrum hat sich dabei als eine der beliebtesten agilen Methoden etabliert.
Aber was macht Scrum so erfolgreich, und welche Vorteile bietet agiles Projektmanagement für Teams und Unternehmen?
Die Vorteile von Scrum auf einen Blick
Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Scrum ermöglicht es Teams, schnell auf Veränderungen zu reagieren und Prioritäten anzupassen
Durch den iterativen und inkrementellen Ansatz bleiben Teams flexibel und offen für neue Anforderungen
Verbesserte Zusammenarbeit
Das agile Rahmenwerk fördert die offene Kommunikation und den kontinuierlichen Austausch
Teammitglieder fühlen sich stärker eingebunden und sind motivierter, da ihre Ideen und Meinungen gehört werden
Mehr Transparenz
Fortschritte als auch Hindernisse sind jederzeit sichtbar und nachvollziehbar
Stakeholder erhalten regelmässige Updates und erhalten frühzeitig die Gelegenheit für Feedback
Steigerung der Produktivität und verbesserte Qualität
Durch die Arbeit mit überschaubareren Inkrementen sinkt das Risiko kostspieliger und zeitraubender Fehler
Kontinuierliche Verbesserungsprozesse unterstützen die Qualitätssicherung
Schnellere Wertschöpfung
Bereits nach kurzer Zeit entstehen Prototypen und neue Erkenntnisse können gewonnen werden
Insgesamt kürzere time-to-market-Zyklen erlauben es Unternehmen, frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren
Meine Rolle als Projektmanagerin und Scrum Master
Als erfahrene Projektmanagerin und Scrum Master bringe ich nicht nur das Fachwissen, sondern auch die notwendige Praxiserfahrung, um Teams auf ihrem agilen Weg zu begleiten und zu unterstützen. Ich helfe Teams und Unternehmen, die Vorteile von Scrum optimal zu nutzen – von der Einführung agiler Methoden bis zur nachhaltigen und langfristigen Umsetzung. Dabei lege ich besonderen Wert auf offene Kommunikation, Wertschätzung, Transparenz, und kontinuierliche Verbesserung.
Das Beste aus 2 Welten: Der Vorteil meiner Doppelqualifikation
Ein besonderer Mehrwert meiner Arbeit liegt in meiner fundierten Ausbildung sowohl im agilen als auch im klassischen Projektmanagement. Diese Doppelqualifikation ist insbesondere bei der Umstellung von klassischen auf agile Methoden wertvoll: Viele Unternehmen, die bislang nach klassischen Methoden gearbeitet haben, stehen vor grossen Herausforderungen, wenn es um die Einführung von agilen Ansätzen wie Scrum geht. Oft gibt es Vorbehalte und Unsicherheiten, die ich aufgrund meiner eigenen Erfahrung sehr gut nachvollziehen kann. Durch mein Verständnis beider Projektmanagement-Welten kann ich gezielt auf diese Bedenken eingehen und mögliche Schwierigkeiten adressieren. Ich begleite Teams und Führungskräfte auf dem Weg zur Agilität und helfe ihnen dabei, den Transformationsprozess erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.
Fazit
Scrum bietet Teams und Unternehmen zahlreiche Vorteile, zum Beispiel mehr Flexibilität, bessere Zusammenarbeit, und eine gesteigerte Produktivität. Doch eine erfolgreiche Umsetzung agiler Prinzipien erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl, vor allem während der Umstellung von klassisch auf agil.
Mit meiner Unterstützung profitieren Sie von einem für Sie massgeschneiderten Ansatz, der Teams und Unternehmen befähigt, selbstorganisiert, und effizient zu arbeiten.
Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Scrum auch in Ihrem Unternehmen den Unterschied machen kann? Kontaktieren Sie mich gerne – ich freue mich darauf, Sie und Ihr Team auf dem Weg zum agilen Arbeiten zu begleiten!
Das Konzept der „Enoughness“ oder des „Genug-Seins“ ist ein philosophischer und psychologischer Ansatz, der sich mit der Idee befasst, dass wir als Menschen bereits genug sind, so wie wir sind. Dies steht im Kontrast zu unserer leistungsgetriebenen Kultur, in der wir ständig versuchen, mehr zu sein, zu haben, oder zu leisten. Höher, weiter, besser…immer mehr eben.
Im Kern geht es bei Enoughness um Selbstakzeptanz und Selbstwert, und um das Gefühl „Ich bin genug und zwar genau jetzt und genau so wie ich bin.“ Wir müssen nicht immer etwas leisten oder verändern.
Es ist eine direkte Gegenbewegung zum aktuellen Mangeldenken. Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt vom Nicht-Genug-Sein: Nicht reich genug, nicht schlau genug, nicht produktiv genug, nicht angepasst genug, nicht erfolgreich genug. Doch wer sich ständig fragt, ob er oder sie genug ist, verzettelt sich. Enoughness ist die bewusste Entscheidung, sich von diesem Narrativ abzugrenzen und schafft die Grundlage für Klarheit und bessere Entscheidungen.
Genügsamkeit im Alltag ist direkt auf Konsum und Lebensstil anwendbar, wenn wir uns die Frage stellen: Wann ist eigentlich genug? Brauche ich das oder lasse ich mich gerade von einer Illusion von Mangel verführen? In einer Welt voller Optionen hilft uns diese Haltung das Wesentliche zu erkennen und aus der Fülle gezielt zu wählen, statt allem, was uns angepriesen wird, hinterherzulaufen.
Mensch und Mangel
Viele Menschen empfinden heutzutage ein diffuses Gefühl des Mangels. Oft verdeckt dieses Gefühl des eigenen Nichtgenügens, welches sich als Mangel tarnt, eine tiefer liegende Geschichte. Diese Geschichte enthält unsere individuellen Erwartungen, Prägungen, Glaubenssätze, die inneren Antreiber und kollektiven Ideale, die uns sagen, wie wir zu sein haben.
Mein Coachingangebot lädt dazu ein, innere Klarheit zu erlangen, statt dich in äusseren Ansprüchen zu verlieren. Enoughness ist dabei nicht der Endpunkt einer Reise, sondern ein Zwischenstopp: Wer sich selbst als genug wahrnimmt, dem fällt es leichter zu unterscheiden zwischen dem wirklich wichtigen Dingen und der Illusion. Im Coaching arbeiten wir nicht daran, dich zu „verbessern“, sondern daran, dich dabei zu unterstützen, wieder in Kontakt zu kommen mit deinem eigenen inneren Mass.
Teams, die permanent in Bewegung sind und nicht innehalten, verlieren leicht den Fokus und den Blick auf das Wesentliche. Genug zu sein als Team und als Organisationseinheit bedeutet nicht, jeglichen Ehrgeiz abzulegen, sondern Raum zu schaffen für Wirksamkeit. Enoughness in Teams ist die Kunst, Leistungen anzuerkennen und sich bewusst für die Richtung zu entscheiden, in die man gemeinsam weitergehen möchte.
Teams müssen nicht perfekt funktionieren, um wirksam zu sein. Sie benötigen aber psychologische Sicherheit, also ein Klima, in dem Menschen offen und ohne Angst sprechen können, wo Fragen erlaubt sind und wo Fehler Lernmomente sein dürfen – und wo niemand das Gefühl hat, sich beweisen zu müssen, um dazuzugehören.
Psychologische Sicherheit schafft Raum für Teamentwicklung. Sie ist die Grundlage dafür, dass sich Menschen zeigen, Verantwortung übernehmen, und Neues wagen. Und sie ist eng verbunden mit der Haltung „wir sind genug“, um gemeinsam zu wachsen.
Ein gutes Werkzeug auf diesem Weg ist die gemeinsame Reflexion: Das Team hält als Ganzes inne und tritt einen Schritt zurück, schaut gemeinsam auf Kommunikation, Zusammenarbeit, Ziele und Ergebnisse. Was funktioniert? Was bremst uns? Was brauchen wir und was brauchen wir nicht?
Wenn ihr diese Fragen in eurem Team weiterdenken möchtet, begleite ich euch gerne dabei:
Kennen Sie das? Ein lange vorbereitetes und durchgeplantes Change Projekt startet vielversprechend….und dann zieht das Team nicht mit?
Veränderungen in Unternehmen – Umstrukturierungen, Fusionen, etc. – sind immer mit Widerstand verbunden. Wir Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und diese Strategie hat uns in der Evolution weit gebracht: Wir bevorzugen das Vertraute und sind skeptisch gegenüber Neuem.
Im beruflichen Umfeld können Konflikte entstehen, wenn Veränderungen in die Strukturen, Gewohnheiten, und in das Selbstverständnis von Menschen und Organisationen eingreifen. Dabei spielen psychologische und organisationale Faktoren, soziale Dynamiken, und vorherige schlechte Erfahrungen eine Rolle. Viele Menschen tun sich auch deshalb schwer mit Veränderungen, weil sie nicht gehört werden oder sich unsicher fühlen.
Widerstand ist also keine „böswillige“ Reaktion einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams, sondern eine natürliche menschliche Reaktion, die im Change Management berücksichtigt werden muss. Erfolgreiches Change Management nimmt Bedenken ernst, spricht Widerstände an, und bindet Mitarbeitende aktiv mit ein. Dabei helfen LEGO® Serious Play® (LSP) Materialien und Methoden:
Mitarbeitende beteiligen
Widerstand kann entstehen, wenn Menschen das Gefühl haben, dass Veränderungen über ihre Köpfe hinweg entschieden und durchgesetzt werden. LSP sorgt dafür, dass alle aktiv am Prozess teilnehmen und ihre Sichtweisen teilen können. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden aktiv einbinden, profitieren von grösserer Akzeptanz, besseren Lösungen, und nachhaltigerem Erfolg.
Komplexe Themen „be-greifbar“ machen
Change Projekte sind meist abstrakt und schwer greifbar. Abstrakte Konzepte werden durch den moderierten Prozess von LSP in Modelle übersetzt, die das Gespräch darüber ermöglichen. Durch das Bauen mit Steinen entstehen be-greifbare Metaphern für Ideen, Herausforderungen, Bedenken, und – gemeinsame Lösungen!
Emotionen sichtbar machen
Widerstand entsteht auch aus Unsicherheit oder aus Angst vor Verlust (z. B. von Einfluss oder Routinen). LSP hilft Menschen, ihre Emotionen auszudrücken und fassbar zu machen. Die gemeinsame Reflexion erhöht das gegenseitige Verständnis. Dadurch steigt die Bereitschaft zur Veränderung und Widerstände können konstruktiv genutzt werden.
Gemeinsames Verständnis schaffen
Oft gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen darüber, warum eine Veränderung notwendig ist und was ihre Auswirkungen sein werden. LSP hilft dabei, Bilder zu entwickeln, die den Dialog öffnen und eine gemeinsame Basis für diese wichtigen Überlegungen schaffen.
Kreative Lösungen fördern
Change Prozesse im komplexen Umfeld benötigen immer ein gewisses Mass Innovation – aber es ist nicht einfach, sich von eingefahrenen Mustern zu lösen. LSP bricht alte Denkmuster auf, eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht kreative Lösungsansätze mit dem Potential, die Akzeptanz des Change Prozesses zu erhöhen.
Fazit
LSP hilft Teams, Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, Widerstände abzubauen, und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Change wird mit LSP verständlich, greifbar, und gemeinschaftlich.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie LSP Ihr Change Management unterstützen kann. Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Informationen, buchen Sie eine LSP-Demo, oder unterhalten wir uns über einen interaktiven Workshop mit LEGO® Serious Play®:
Und warum es hilfreich sein kann, beides zu bekommen.
Wenn wir über Unterstützung nachdenken, taucht gerne die Frage auf:
Brauche ich ein Coaching – oder doch eher eine Beratung?
Diese Begriffe werden im Alltag oft vermischt. Dabei lohnt sich ein genauer Blick, denn Coaching und Beratung unterscheiden sich grundlegend – und können sich zugleich wunderbar ergänzen.
Coaching: Die Lösung liegt in dir
Im Coaching geht es darum, die eigene Perspektive zu erweitern, innere Klarheit zu gewinnen und den nächsten Schritt bewusst zu gestalten.
In meiner Rolle als Coach begleite ich diesen Prozess, stelle Fragen, spiegle Wahrnehmungen – aber ich gebe keine Ratschläge. Stattdessen unterstütze ich meine Coachees dabei, ihre eigenen Antworten zu finden. Denn diese sind die Expert:innen für ihr Leben, ihre Rollen, und ihre Herausforderungen.
Coaching eignet sich besonders dann, wenn…
Du deine Werte und Ziele definieren möchtest
Du mehr innere Klarheit suchst
Du deine Verhaltensmuster reflektieren und dich weiterentwickeln willst
Du dich in einer neuen oder komplexen Situation zurechtfinden willst
Beratung: Expertise von aussen
Im Beratungskontext bringe ich mein Fachwissen ein – etwa im Projektmanagement, bei strategischen Fragen, oder in Veränderungsprozessen.
Ich analysiere, strukturiere, und entwickle konkrete Empfehlungen und/oder begleite die Umsetzung. Beratung ist vor allem dann hilfreich, wenn externe Perspektive und Fachimpulse gefragt sind.
Beratung macht Sinn, wenn…
Du ein klares Ziel hast, aber dir der Weg dorthin nicht klar ist
Du dir strukturelle oder strategische Unterstützung wünschst
Du dir erprobte Werkzeuge und neue Ansätze zu nutze machen möchtest
Du externe Erfahrung einbinden willst
Und was mache ich?
Sowohl im Coaching als auch in der Beratung habe ich in den vergangenen 10 Jahren fundierte Ausbildungen und Weiterbildungen absolviert.
In meiner Coaching-Ausbildung habe ich systemisches und lösungsorientiertes Arbeiten von Grund auf gelernt – mit einem starken Fokus auf Haltung, Fragetechniken, und der Fähigkeit, Entwicklungsräume zu öffnen und zu gestalten.
Als Beraterin bringe ich zusätzlich mein tiefes Anwendungswissen aus dem klassischen und agilen Projektmanagement ein.
Sowohl im Coaching als auch in meinen Beratungsthemen bilde ich mich kontinuierlich weiter, um methodisch und fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben – sei es im Bereich Führung, Kommunikation, Change Management, oder Agilität im Unternehmen.
Je nach Ziel und Kontext arbeite ich mit verschiedenen methodischen Ansätzen. Hier sind zwei Beispiele:
LEGO® Serious Play® z.B. nutze ich gerne, um komplexe Themen greifbar zu machen, neue Perspektiven sichtbar werden zu lassen, und Teams in einen Dialog zu bringen.
Liberating Structures setze ich z.B. ein, wenn es darum geht, Menschen in den Prozess einzubinden, Denkmuster aufzubrechen, und kreative Lösungen zu entwickeln.
Darüber hinaus verwende ich unterschiedliche Werkzeuge für Coaching, Training, und Beratung – unter anderem aus der TOOLwerkstatt.
Was mir dabei jedoch besonders wichtig ist: Die Methoden sind für mich kein Selbstzweck. Ich wähle sie gezielt und passend zur Situation aus, immer mit dem Blick auf das, was mein Gegenüber weiterbringt.
Das bedeutet:
Ich kann beides – Coaching und Beratung.
In meiner Arbeit gebrauche ich beides je nach Situation: Mal bin ich dein neutraler Sparringspartner, der den Raum für deine Entwicklung aufmacht und mit dir gemeinsam füllt – mal gebe ich fachlichen Input oder stelle Modelle zur Verfügung, wenn sie hilfreich sind.
Mir ist ausserdem wichtig, klar zu kommunizieren, in welcher Rolle ich gerade unterwegs bin. So bleibt der Prozess transparent und du kannst selbst entscheiden, was du gerade brauchst.
Fazit: Du musst dich nicht entscheiden
In der Praxis verschwimmen die Grenzen und das ist völlig in Ordnung. Viel wichtiger ist die Frage:
Wobei brauchst du gerade Unterstützung – und wie kann sie für dich wirksam sein?
Wenn du Lust hast, mehr darüber zu erfahren, wie ein gemeinsamer Prozess aussehen könnte – ich freue mich auf ein unverbindliches Kennenlerngespräch: