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Coaching und Beratung Denkanstoss Humanismus

Peeling away the layers

Zwiebeln schälen und Selbsterkenntnis am Sonntag

Die Zwiebel ist heute einmal unser Sinnbild für die Vielschichtigkeit unseres Daseins. Sehen Sie sie vor sich, haben Sie eventuell sogar eine Gemüsezwiebel griffbereit? „Peeling away the layers“ bedeutet, sich selbst Stück für Stück, Schicht um Schicht näher zu kommen. Es ist ein Prozess des Entlernens, Entspannens, und Erlaubens. Und unter all den vielen „Ich sollte…“-Schichten finden wir dann auch das Wesentliche: Ein Gefühl von Ruhe, Klarheit, und „Ich bin genug„.

Im Coaching begleite ich so einen Prozess daher auch nicht, um Sie in irgendeiner Art und Weise zu „verbessern“, sondern um sie dabei zu unterstützen, wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was längst schon da ist: Ihrem eigenen inneren Mass und dem Gefühl und Gespür für sich selbst. Das hat viel mit Akzeptanz zu tun.

Wie kann das funktionieren? Nun, in meinem kleinen Büro im ausgesprochen unaufgeregten Basler Gotthelfquartier hängt ein gerahmtes Zitat von Carl Rogers:

The curious paradox is that when I accept myself just as I am, then I can change.

Frei übersetzt bedeutet das: “Das seltsame Paradoxon ist, dass, wenn ich mich so akzeptiere wie ich bin, ich die Möglichkeit erlange, mich zu verändern.”

Mit diesem Satz im Kopf entlasse ich Sie in einen hoffentlich erfreulichen und umsichtigen Sonntag.


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Coaching und Beratung Denkanstoss Humanismus

Die Pinguingeschichte von Dr. med. Eckart von Hirschhausen

Die Pinguingeschichte von Dr. med. Eckart von Hirschhausen, den ich sogar ein Mal persönlich treffen durfte, ist eine seiner bekanntesten und beliebtesten Metaphern. Sie stammt ursprünglich aus dem Buch „Glück kommt selten allein …“ und ist eine Allegorie für Selbstakzeptanz und die Suche nach dem richtigen Umfeld, um sich zu entwickeln.

Die Botschaft: Jeder Mensch hat seine Stärken!

Und in der passenden Umgebung kommen diese Stärken zur Geltung und wir fühlen uns wohl – so wie der Fisch Pinguin im Wasser.

Hier ist die Geschichte also noch einmal zum Nachlesen und Nachdenken:


Diese Geschichte ist mir tatsächlich passiert. Ich war als Moderator auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert. Da denkt jeder: „Mensch toll! Luxus!” Das dachte ich auch. Bis ich auf dem Schiff war. Was das Publikum angeht, war ich auf dem falschen Dampfer. Die Gäste an Bord hatten sicher einen Sinn für Humor, ich hab ihn nur in den zwei Wochen nicht gefunden. Und noch schlimmer: Seekrankheit hat keinen Respekt vor der Approbation. Kurzum: ich war auf der Kreuzfahrt kreuzunglücklich.

Endlich! Nach drei Tagen auf See, fester Boden. „Das ist wahrer Luxus!” Ich ging in einen norwegischen Zoo. Und dort sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich hatte Mitleid: „Musst du auch Smoking tragen? Wo ist eigentlich deine Taille? Und vor allem: hat Gott bei dir die Knie vergessen?” Mein Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.

Dann sah ich noch einmal durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang „mein“ Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht. Wer je Pinguine unter Wasser gesehen hat, dem fällt nix mehr ein. Er war in seinem Element! Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche! Mit einem Liter Sprit käme der umgerechnet über 2500 km weit! Sie sind hervorragende Schwimmer, Jäger, Wasser-Tänzer! Und ich dachte: „Fehlkonstruktion!”

Diese Begegnung hat mich zwei Dinge gelehrt. Erstens: wie schnell ich oft urteile, und wie ich damit komplett daneben liegen kann. Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, ob das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt.

Wir alle haben unsere Stärken, haben unsere Schwächen. Viele strengen sich ewig an, Macken auszubügeln. Verbessert man seine Schwächen, wird man maximal mittelmäßig. Stärkt man seine Stärken, wird man einzigartig. Und wer nicht so ist, wie die anderen sei getrost: Andere gibt es schon genug!

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich das Krankenhaus gegen die Bühne getauscht habe. Meine Stärke und meine Macke ist die Kreativität. Das heißt, nicht alles nach Plan zu machen, zu improvisieren, Dinge immer wieder unerwartet neu zusammen zu fügen. Das ist im Krankenhaus ungünstig. Und ich liebe es, frei zu formulieren, zu dichten, mit Sprache zu spielen. Das ist bei Arztbriefen und Rezepten auch ungünstig. Auf der Bühne nutze ich viel mehr von dem was ich bin, weiß, kann und zu geben habe. Ich habe mehr Spaß, und andere haben mit mir mehr Spaß. Live bin ich in meinem Element, im Flow!

Menschen ändern sich nur selten komplett und grundsätzlich. Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe. Also nicht lange hadern: Bleib als Pinguin nicht in der Steppe. Mach kleine Schritte und finde dein Wasser. Und dann: Spring! Und Schwimm!

Und du wirst wissen, wie es ist, in Deinem Element zu sein.


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Coaching und Beratung Denkanstoss Humanismus

„Safe Space“ oder „Safer Space“?

In vielen Kontexten, insbesondere in queeren, antirassistischen, oder feministischen Räumen, ist von „Safer Spaces“ die Rede. Warum wir nicht einfach von „Safe Spaces“ sprechen, dafür gibt es einen einfachen Grund:

Ein Safe Space wird gemeinhin als ein Ort verstanden, an dem Menschen sich vollkommen frei, sicher, und geschützt fühlen können und keine Angst vor Abwertung, Diskriminierung, oder Gewalt haben müssen.
Das klingt sehr gut, es ist aber kaum realistisch: Sicherheit ist eine individuelle Wahrnehmung, und keine Gruppe, kein Raum, keine Struktur ist gänzlich frei von Machtgefällen oder unbeabsichtigten Mikroaggressionen, von unreflektierter Sprache oder blinden Flecken. Das gilt insbesondere für heterogene Gruppen.

Deshalb sprechen wir lieber von einem Safer Space. Das ist ein Raum, in dem wir uns aktiv um Sicherheit bemühen, in dem wir Diskriminierungserfahrungen reflektieren, unsere Fehler anerkennen und daraus lernen, und gemeinsam daran arbeiten, Zugehörigkeit und Schutz möglich zu machen und zwar so gut es eben geht. Der Begriff ist eine Einladung zu kritischer Offenheit (ja, und dazu gehört auch eine Verletzlichkeit) statt zu einer Illusion von Perfektion.

Ein Safer Space ist also kein Versprechen, dass sich möglicherweise nicht halten lässt, sondern eine Haltung 🌈


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Coaching und Beratung Hintergrund Projektmanagement

Na? Auch gerade am restrukturieren?

Oder: Wie man mit krisenbedingten Neuausrichtungen zurecht kommt, ohne den Verstand zu verlieren.

Teil 2: Das Unternehmen

Restrukturierungen sind oftmals notwendig, um ein Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten, sie sind aber für die Mitarbeitenden oft mit Stress, Unsicherheit, und Orientierungslosigkeit verbunden. Auf dem Arbeitsmarkt entstehen spürbare Turbulenzen, aber auch Chancen für einen strukturellen Wandel.

Die Auswirkungen

Kurzfristig: Verunsicherung
  • Erhöhtes Angebot an Fachkräften aus den betroffenen Branchen auf dem Arbeitsmarkt
  • Zunehmende Verunsicherung bei anderen Unternehmen, die sich durch Einstellungsstopps oder zurückhaltendere Investitionen zeigen kann
  • Höherer Konkurrenzdruck unter den Bewerbern auf offene Stellen, was insbesondere für 50+ Personen problematisch ist
Mittelfristig: Mobilisierung
  • Arbeitnehmer:innen werden mobiler und anpassungsfähiger, sowohl beruflich als auch geografisch
  • Wunsch nach Weiterbildungen, Umschulungen, und Branchenwechseln
  • Zeitarbeit, Freelancing, remote und hybride Arbeitsformen nehmen zu
Langfristig: Strukturwandel
  • Der Arbeitsmarkt passt sich an und es entstehen neue Branchen (AI, Green Tech,…), die entsprechende Talente anziehen
  • Gleichzeitig bleibt ein Fachkräftemangel in anderen Bereichen (Pflege, Technik, Bildung) bestehen

Die Verantwortung

Restrukturierungen können ein wertvoller Impuls für die persönliche Weiterentwicklung und neue berufliche Wege sein. Wichtig sind begleitende Massnahmen wie adäquate Kommunikation, ein klarer Changeprozess, Weiterbildungsmöglichkeiten, und soziale Absicherung.

Diese Faktoren liegen in der Verantwortung des Unternehmens und können dessen Ruf als Kooperationspartner und Arbeitgeber beeinflussen.

In dieser Situation gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen, zum Beispiel…

Partner und Sparring für Führungskräfte

Führungskräfte sind in der Restrukturierung häufig selbst verunsichert und dabei gleichzeitig Schlüsselpersonen in einem sensiblen Prozess.

  • Gezieltes Coaching und der Coach als Sparringpartner für Führungskräfte in ihrer neuen Rolle
  • Unterstützung in der wertschätzenden Kommunikation in schwierigen Zeiten
  • Reflexion der Führungskultur und des Umgangs mit Emotionen im Team

Organisationscoaching und Kulturarbeit

Teams oder Bereiche, die neu aufgestellt werden oder sich neu finden müssen, profitieren von einer adäquaten Begleitung.

  • Teamentwicklung nach Umstrukturierung
  • Aufbau einer Vertrauensgrundlage und neuer Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • Moderation von Retrospektiven, Lessons Learned oder Strategie-Workshops

Begleitung von Trennungsprozessen

Wenn Mitarbeiter entlassen werden müssen, muss man auch diesen Vorgang als Arbeitgeber fair und respektvoll gestalten.

  • Offboarding-Coaching (z. B. „Wie gehe ich gestärkt aus dieser Trennung hervor?“)
  • Outplacement-Angeboten (Begleitung bei beruflicher Neuorientierung)
  • Verschiedene Formate des Abschiednehmens

Ich berate Sie gerne. Wollen wir reden?

Teil 1: Die Mitarbeitenden erschien am 13. Juni 2025 und ist hier nachzulesen.

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Coaching und Beratung Hintergrund Projektmanagement

Na? Auch gerade am restrukturieren?

Oder: Wie man mit krisenbedingten Neuausrichtungen zurecht kommt, ohne den Verstand zu verlieren.

Teil 1: Die Mitarbeitenden

In den letzten Jahren ist in der Schweiz eine Zunahme an Restrukturierungen und Insolvenzen zu beobachten. Der Druck auf Unternehmen steigt und darauf müssen sie reagieren. Und das hat Konsequenzen für viele von uns. Ich ertappe mich dabei, Freunde, die ich länger nicht gesehen habe, beim Wiedersehen zu fragen: „Na? Auch gerade am restrukturieren?“
Oft genug ist die Antwort ein knirschendes Ja.

Restrukturierungen sind tiefgreifende Veränderungen in Unternehmen, die notwendig werden, wenn bestehende Strukturen, Geschäftsmodelle, oder finanzielle Rahmenbedingungen nicht mehr tragfähig sind. Häufig entstehen sie als Folge von wirtschaftlichem Druck. Ziel einer Restrukturierung ist es, das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Dazu können verschiedene Massnahmen getroffen werden: Strukturelle Anpassungen, Kostenabbau, Fokus auf profitable Geschäftsbereiche, oder auch eine komplette strategische Neuausrichtung.

Obwohl Restrukturierungen im besten Fall die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sichern können, können sie für die Mitarbeitenden ausserordentlich belastend sein.

Was macht das mit mir?

Eine Restrukturierung führt meist zu einer Veränderung der Arbeitssituation. Vielleicht verändert sich deine Rolle im Unternehmen, dein Team, oder ihr habt auf einmal merklich mehr Arbeit auf dem Tisch. Wenn Stellen gestrichen, aber Aufgaben nicht angepasst werden, kommt es zu einer erhöhten Arbeitsbelastung für die verbleibenden Mitarbeiter. Gleichzeitig können diese unter einer Art von Survivor’s Guilt leiden, wenn sie im Unternehmen verbleiben, während ihre Kollegen entlassen werden. Vielleicht gibt es neue Aufgaben, Vorgesetzte, oder Arbeitsmethoden bei gleichzeitig unklaren Erwartungen. Möglicherweise ist eine Umschulung nötig, oder eine funktionale oder geografische Versetzung. Die meisten Menschen reagieren darauf mit einem Gefühl von Kontrollverlust.

Standortbestimmung

Kontrollverlust führt zu Stress, Unsicherheit, und Orientierungslosigkeit. Diese Empfindungen sind normal und valide. Aber was fangen wir nun damit an?

Am Besten erst einmal eine Standortbestimmung. Dazu brauchst du nicht viel, einen Stift und Papier. Nun stellst du dir drei Fragen:

  1. Wo stehe ich gerade?

Nimm‘ Dir ein paar Minuten Zeit und reflektiere deine aktuelle berufliche Situation. Schreibe 5 Stichworte auf, die deine momentane Lage beschreiben.

Zum Beispiel:

  • Ich bin überfordert
  • Wohin geht die Reise?
  • Sinn??
  • Ich will mein Team nicht verlieren
  • Unsicher, wie es weitergeht

  1. Was gibt mir Energie und was raubt mir Energie?

Nun teile einen Zettel in zwei Spalten:
Links: Was stärkt mich im Alltag?
Rechts: Was entzieht mir Kraft?

Zum Beispiel:

Was stärkt mich im Alltag?Was entzieht mir Kraft?
Austausch mit den Kolleg:innenUnklare Zielsetzungen
ErfolgserlebnisseZu viele Meetings
FokuszeitenGerüchteküche

  1. Was brauche ich und was ist mein nächster Schritt?

Stelle dir diese zwei Fragen:
1. Was wünsche ich mir kurz- und mittelfristig?
2. Was kann ich tun, um dorthin zu kommen?

Schreib‘ nur einen konkreten nächsten Schritt auf, der dir hilft, Klarheit zu finden oder eine Veränderung zu schaffen. Dieser Schritt muss klein und realistisch durchführbar sein! Baby steps!

Zum Beispiel:

  • Ich nehme mir morgen abend 30 Minuten Zeit, um meine beruflichen Ziele aufzuschreiben.
  • Ich rede mit der Teamleitung über meine Rolle im aktuellen Projekt.
  • Ich aktualisiere mein LinkedIn-Profil.
  • Ich melde mich für ein internes Weiterbildungsangebot an.

So eine Standortbestimmung kannst du alle paar Monate wiederholen. Am besten machst du das schriftlich, dadurch wirst du dir gegenüber verbindlich.

Abgedroschen: Krise als Chance

Dennoch kann Wandel tatsächlich zur Chance werden, wenn sich neue Perspektiven auftun oder der Impuls zur beruflichen Neuorientierung gegeben wird. Besonders Menschen mit hoher Veränderungskompetenz, Weiterbildungsbereitschaft, und einem guten Netzwerk können in dieser Situation sogar profitieren.

Wenn du als Mitarbeiter:in in einer Restrukturierung Hilfe brauchst, bitte such‘ sie Dir. Es gibt verschiedene Angebote, die in Frage kommen, zum Beispiel…

Klassisch: Individuelles Coaching

Ein 1:1-Coaching, eine Kurzzeitintervention, oder ein Reflexionsgespräch hilft dir beim Umgang mit Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, oder Überforderung.

Mögliche Themen:

  • Erweiterung der persönlichen Standortbestimmung
  • Stärkung von Resilienz, Selbstwirksamkeit, und Selbstvertrauen
  • Arbeit mit Ängsten, Abschied, Wut, oder Schuldgefühlen
  • Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche

Progressiv: Workshops und Gruppenformate

Workshops und Gruppenformate, besonders in Kombination mit kreativen Methoden wie z. B. Lego® Serious Play® erleichtern euch den Austausch im Team, fördern die emotionale Entlastung, und das kollektive Lernen.

Mögliche Themen:

  • Sicher durch den Wandel (Resilienz)
  • Stärken erkennen und nutzen (Ressourcenaktivierung)
  • Was bleibt und was geht? (Abschied und Übergang)

Ich berate dich gerne. Wollen wir reden?

Teil 2: Das Unternehmen erscheint in einer Woche.

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Humanismus

Shake the dust

„Shake the dust“ von Anis Mojgani ist ein eindringliches Spoken-Word-Gedicht für uns alle, für die Kraft der Verletzlichkeit, für den Ausdruck des Ich, für die Liebe, und für die Menschlichkeit.

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Coaching und Beratung Hintergrund

Was ist LEGO® Serious Play® – in 2 Minuten erklärt

In diesem grossartigen Video erklärt David Hillmer, Geschäftsführer bei HelloAgile, die Methode in nur zwei Minuten – natürlich mit LEGO® Serious Play®!

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, kontaktieren Sie mich gerne und unverbindlich:


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Coaching und Beratung Spezialwissen

LEGO® Serious Play® für erfolgreiches Change Management

Kennen Sie das? Ein lange vorbereitetes und durchgeplantes Change Projekt startet vielversprechend….und dann zieht das Team nicht mit?

Veränderungen in Unternehmen – Umstrukturierungen, Fusionen, etc. – sind immer mit Widerstand verbunden. Wir Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und diese Strategie hat uns in der Evolution weit gebracht: Wir bevorzugen das Vertraute und sind skeptisch gegenüber Neuem.

Im beruflichen Umfeld können Konflikte entstehen, wenn Veränderungen in die Strukturen, Gewohnheiten, und in das Selbstverständnis von Menschen und Organisationen eingreifen. Dabei spielen psychologische und organisationale Faktoren, soziale Dynamiken, und vorherige schlechte Erfahrungen eine Rolle. Viele Menschen tun sich auch deshalb schwer mit Veränderungen, weil sie nicht gehört werden oder sich unsicher fühlen.

Widerstand ist also keine „böswillige“ Reaktion einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams, sondern eine natürliche menschliche Reaktion, die im Change Management berücksichtigt werden muss. Erfolgreiches Change Management nimmt Bedenken ernst, spricht Widerstände an, und bindet Mitarbeitende aktiv mit ein. Dabei helfen LEGO® Serious Play® (LSP) Materialien und Methoden:

Mitarbeitende beteiligen

Widerstand kann entstehen, wenn Menschen das Gefühl haben, dass Veränderungen über ihre Köpfe hinweg entschieden und durchgesetzt werden. LSP sorgt dafür, dass alle aktiv am Prozess teilnehmen und ihre Sichtweisen teilen können. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden aktiv einbinden, profitieren von grösserer Akzeptanz, besseren Lösungen, und nachhaltigerem Erfolg.

Komplexe Themen „be-greifbar“ machen

Change Projekte sind meist abstrakt und schwer greifbar. Abstrakte Konzepte werden durch den moderierten Prozess von LSP in Modelle übersetzt, die das Gespräch darüber ermöglichen. Durch das Bauen mit Steinen entstehen be-greifbare Metaphern für Ideen, Herausforderungen, Bedenken, und – gemeinsame Lösungen!

Emotionen sichtbar machen

Widerstand entsteht auch aus Unsicherheit oder aus Angst vor Verlust (z. B. von Einfluss oder Routinen). LSP hilft Menschen, ihre Emotionen auszudrücken und fassbar zu machen. Die gemeinsame Reflexion erhöht das gegenseitige Verständnis. Dadurch steigt die Bereitschaft zur Veränderung und Widerstände können konstruktiv genutzt werden.

Gemeinsames Verständnis schaffen

Oft gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen darüber, warum eine Veränderung notwendig ist und was ihre Auswirkungen sein werden. LSP hilft dabei, Bilder zu entwickeln, die den Dialog öffnen und eine gemeinsame Basis für diese wichtigen Überlegungen schaffen.

Kreative Lösungen fördern

Change Prozesse im komplexen Umfeld benötigen immer ein gewisses Mass Innovation – aber es ist nicht einfach, sich von eingefahrenen Mustern zu lösen. LSP bricht alte Denkmuster auf, eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht kreative Lösungsansätze mit dem Potential, die Akzeptanz des Change Prozesses zu erhöhen.

Fazit

LSP hilft Teams, Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, Widerstände abzubauen, und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Change wird mit LSP verständlich, greifbar, und gemeinschaftlich.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie LSP Ihr Change Management unterstützen kann. Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Informationen, buchen Sie eine LSP-Demo, oder unterhalten wir uns über einen interaktiven Workshop mit LEGO® Serious Play®:


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Coaching und Beratung Hintergrund Kooperation

Mit dem Vierfarbenland neue Horizonte entdecken

Gemeinsam Neuland erobern

Ich freue mich sehr, dass ich seit Kurzem mit dem neuen Coaching- und Reflexionswerkzeug Vierfarbenland aus der TOOLwerkstatt arbeiten kann, und möchte an dieser Stelle über dieses interessante neue Konzept berichten.

Geographische Grundlagen

Zunächst einmal spielen für mich als neurodivergente Person Haptik und Optik eine wichtige Rolle. Ich nehme Sinneseindrücke intensiv und differenziert wahr – zum Beispiel, wie sich ein Material anfühlt oder wie Farben zusammenspielen. Die hochwertige Haptik der Karten und die stimmige Farbwahl machen das Arbeiten sehr angenehm – tatsächlich nicht nur für mich, sondern auch meine Klient:innen und Kund:innen wissen dies zu schätzen.

Der Heimathafen

Wie kam es zum Vierfarbenland, was war die Motivation für ein Tool, welches auf den ersten Blick wie ein einfaches Kartenspiel aussieht? Das erklärt uns Jochen Sell, einer der TOOLbrothers aus der TOOLwerkstatt wie folgt:

„Vierfarbenland“ ist das Ergebnis eines wunderbaren TOOLcreation-Prozesses mit und für einen Trainerkollegen. Er wollte auf interaktive und lebendige Art und Weise Interesse und Sinn für das Thema Persönlichkeit wecken, und weil es ein paar „(Vor-)Wissende“ in den Gruppen gab, sollte es dennoch spannend, überraschend und maximal aussagekräftig sein. Das haben wir umgesetzt.

Indem wir die Begrifflichkeiten auf den Karten von den Farbcodierungen entkoppelt haben, bleiben die Teilnehmenden maximal intuitiv und unbeeinflusst. Darüber hinaus wollten wir ein TOOL kreieren, das auch erstmal unabhängig von Modellen und möglicher „Farbdenke“ einsetzbar ist, da es doch auch immer wieder Skepsis diesbezüglich gibt – bei Teilnehmenden wie Trainerkolleg:innen – oder schlicht auch einfach nicht die Notwendigkeit so tief einzusteigen. Und bei Interesse, Begeisterung sowie entwickelter Offenheit gibt es dann die Möglichkeit für ein tieferes Eintauchen in die Vielfalt der Persönlichkeiten und entsprechender Modelle.

So der Plan – und wir freuen uns, dass der mit viel positivem Feedback offensichtlich aufgeht.

Terra Incognita

So sorgsam und durchdacht gestaltet, bietet das Vierfarbenland vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Kommunikation, für die Teamentwicklung und Zusammenarbeit, in der Konfliktlösung und bei Veränderungsprozessen, sowie in der Persönlichkeitsentwicklung und Führung.

Was vorher Terra Incognita war – verdeckte Konflikte, unterschwellige Spannungen, unerklärliche Blockaden – wird mit dem Vierfarbenland sichtbar, kartierbar – und dadurch adressierbar.

Auf zu neuen Ufern

Das Vierfarbenland hilft, unterschiedliche Perspektiven, Denkmuster, und Verhaltensweisen besser zu verstehen – sowohl meine eigenen als auch die meiner Klient:innen und Kund:innen. Dieses Wissen ermöglicht es, die eigenen Stärken gezielt einzusetzen und bewusster auf andere Menschen einzugehen – sei es im Team, als Führungskraft, oder in der ganz persönlichen Entwicklung. So lassen sich Konflikte besser einordnen, Veränderungsprozesse gezielt begleiten, und die Kommunikation wertschätzend und effektiv gestalten.

Melden Sie sich gerne bei mir und erfahren Sie unverbindlich, wie wir das Vierfarbenland für Sie, Ihr Team, oder Ihr Unternehmen nutzen können:

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Coaching und Beratung Hintergrund

Was ist LEGO® Serious Play® – in 2 Minuten erklärt

In diesem grossartigen Video erklärt David Hillmer, Geschäftsführer bei HelloAgile, die Methode in nur zwei Minuten – natürlich mit LEGO® Serious Play®!

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