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Hintergrund

1 Jahr BCIB Cilantro GmbH

Vor etwa einem Jahr habe ich meine Einzelfirma in eine GmbH umgewandelt und mich vollends selbstständig gemacht. Was für eine Schnapsidee.

Zu dieser Schnapsidee, die eigentlich eine Teeidee ist, kam ich bei einem entsprechenden Heissgetränk und im Gespräch mit 2 Damen aus Australien an Bord der Ocean Endeavor im Dezember 2024. Möglicherweise passt hier also auch der Spruch „einen im Tee haben“.

Am Ende der Welt jedenfalls neigt man mangels Ablenkungen dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und auf das was man wirklich mit seiner verbleibenden Lebenszeit anfangen möchte. Der Rest ist Firmengeschichte, wenn man so möchte.

Expedition in die Antarktis, Wissenschaft und Abenteuer

Nach meiner Rückkehr aus der Antarktis machte ich mich also an das Konzept, und mit Unterstützung von Wahlfamilie und Freunden, sowie einer in Basel nicht unbekannten Kanzlei war die Firmengründung im Endeffekt einfacher als erwartet.

Jedoch…Überraschung…nach der Gründung fängt natürlich die eigentliche Arbeit an, und ich verstand sehr schnell den Euphemismus, der sich hinter den Worten „selbst und ständig“ verbirgt. Dennoch hatte und habe ich enorme Freude an meiner Arbeit, auch wenn bei Weitem nicht alles so läuft, wie ich mir das vorgestellt habe. Und nun ist zu meiner weiteren Überraschung diese Firma, die ich nach wie vor wie eine Art kleines Pflänzchen 🪴 betrachte, in ihrem ersten Jahr profitabel.

Und was sagt mir das? Man fängt am Besten mit dem Anfang an und Perfektion ist ein Mythos. Daher gibt es auch nicht den perfekten Moment, und daher hängt in meinem Büro auch dieses Schild in Sichtweite meines Arbeitsplatzes prominent an der Wand:

„The only step you ever have to take is the next one.“

Wer sich einmal austauschen möchte über das Gründertum im allgemeinen, über Lessons Learned oder einfach über das Leben als Selbstständige:r – immer gerne bei einem Tee (oder Kaffee):


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Coaching und Beratung Denkanstoss

Das Ausruhezeichen

Das Jahr 2026 ist nun einen Monat alt und fühlt sich bereits schwer an. Alles verlangt aktuell nach einer Reaktion, nach einem Statement, nach einer Haltung. Und ganz trivial müssen eben auch die Rechnungen raus, ein Angebot geschrieben werden, und bei X wollte man sich auch noch dringend melden. Die Wäsche will gemacht werden und der Wasserhahn in der Kaffeeküche tropft auch schon wieder. Und das alles vor dem Hintergrund der Dauerkrisen.

Das Ausruhezeichen setzt sich dem entgegen und möchte, dass wir einen Moment innehalten und stehen bleiben. Und uns vielleicht sogar kurz spüren – hier auf unserem Bürosessel, auf dem Sofa, auf unserem Sitzplatz im Tram.

Folgen wir doch einmal für ein paar Sekunden unserem eigenen Atemrhythmus, statt uns von der Welt den Takt vorgeben zu lassen.

So.

Wenn wir nämlich dauernd unter Spannung stehen, ist das 1. nicht gesund und 2. nicht nachhaltig: Wer nie innehält, verbraucht mehr Ressourcen – physische und psychische – als nachgebildet werden können.

Ausruhen bedeutet auch nicht aufgeben, im Gegenteil. Es bedeutet, verantwortungsvoll mit den eigenen Kräften umzugehen, bevor sie erschöpft sind.

Das Ausruhezeichen erinnert uns daran, dass wir uns ruhig einmal rausnehmen dürfen. Wir müssen nicht immer gleich reagieren.

Wir können uns die Zeit nehmen, einmal tief durchzuatmen.


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