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Coaching und Beratung Projektmanagement

Angewandte Pilzkunde

Vorsicht Giftig: Toxische Teams

Teil 1 von 2

„Toxisch“ ist ein Sammelbegriff für ungünstige Verhaltensmuster wie Abwertungen, Respektlosigkeit, Mobbing, Wissensvorenthaltung, Machtmissbrauch, und psychologische Unsicherheit. Solche Muster senken Leistung, Innovation, und Bindung, und leider verbreiten sie sich auch wie Pilzsporen.
Aber es gibt Abhilfe!

Diagnose

Wie erkennen wir ein toxisches Team, vor allem von Innen?
Dafür gibt es in der Tat mehrere Anzeichen, die sowohl isoliert als auch in Kombination auftreten können:

  • In einem toxischen Team kommt es vermehrt zu Respektlosigkeiten. Das können vermeintlich „kleine“ Sticheleien sein, Ignorieren, Augenrollen.
    Dies hat bereits bei geringer Intensität deutliche Auswirkungen auf Gesundheit und Leistung der betroffenen Mitarbeiter. Auch Unbeteiligte, die das Geschehen miterleben, leiden messbar.
  • Eine systematisch feindselige Kommunikation durch Vorgesetzte – wie demütigen, drohen, oder sogar anschreien – hat sehr ernste Folgen. Dazu gehören Gegenverhalten, Erschöpfung, die innere Kündigung, und eine erhöhte Fluktuation. Parallel dazu kommt es zu einem Leistungsparadox, bei dem der Schein des Beschäftigtwirkens mehr gewichtet wird als tatsächliche Produktivität und Fortschritt
  • Das Vorenthalten von Wissen und Informationen als Machtmittel bremst das Lernen und hebelt die Innovation im Betrieb aus. Silodenken und „Musst du nicht wissen“-Gatekeepingverhalten sind Warnsignale. Meta-Analysen zeigen robuste Zusammenhänge dieses Phänomens mit allgemein schlechterer Teamleistung, was nicht verwundern sollte.
  • Psychologische Unsicherheit führt dazu, dass Menschen Ideen zurückhalten und auch Fehler verbergen. Damit geht natürlich auch die Fehlerkultur zugrunde: Statt Ursachen zu erkennen und beheben, werden Schuldige gesucht. Das dämpft die Innovation und die Stabilität des Teams als Ganzes.

Solche Phänomene sind allesamt keine Befindlichkeitsstörungen, sondern sie senken messbar Leistung und Engagement, und reichen bis ins Privatleben hinein, wo sie negativen Einfluss ausüben – etwa auf Erholung und Schlafqualität, und sogar Familienkonflikte verschärfen können.

Behandlung

Die gute Nachricht ist: Es gibt probate Mittel, die nachweislich wirken, u. a. gezielte Interventionen wie z. B. CREW, psychologische Sicherheit als Führungsroutine, und weitere Methoden:

CREW

CREW steht für „Civility, Respect & Engagement at Work“ und ist ein evaluiertes Programm mit moderierten Sessions, in denen Teams gemeinsame Umgangsregeln entwickeln, Mini- und Mikro-Aggressionen erkennen, und neue Arten von Interaktion miteinander üben. Studien zeigen, das CREW das Arbeitsklima und das Engagement der Mitarbeitenden messbar verbessert.

Einige einfache Bausteine des CREW-Programms, die du für dein Team direkt und ohne grosse Vorbereitung umsetzen kannst, sind:

  • Der 10-Minuten-Freundlichkeitsboost zu Wochenbeginn:
    Jedes Teammitglied nennt eine Aktion oder Aussage eines anderen Teammitglieds, welche ihm/ihr in der vergangenen Woche in irgendeiner Form weitergeholfen hat.
  • Die Dreiviertelstunde für den guten Umgang miteinander:
    Ein Mal im Monat nimmt sich das Team 45 Minuten Zeit und reflektiert gemeinsam: Wie sprechen wir miteinander? Wie nehmen und geben wir uns das Wort? Wie geben und empfangen wir Kritik?
  • Der Notstopp für alle Fälle:
    Ein besonderes Handzeichen oder die Nennung eines speziellen Begriffs, einer speziellen Phrase erinnert das Team daran, einen Gang herunterzuschalten, falls der Ton kippt.

Psychologische Sicherheit

Ohne psychologische Sicherheit gibt es kein echtes, ehrliches Feedback, keine Lernkultur, und erst recht keine nachhaltige Leistung. Sie ist der Gegenpol zu toxischer Teamkultur und einer der wirksamsten Hebel, um Teams sicher, souverän, und produktiv werden zu lassen.

Psychologische Sicherheit bedeutet, dass alle Teammitglieder wissen: „Ich kann Fragen stellen, gemachte Fehler zugeben, und meine Ideen einbringen, und zwar ohne Angst vor negativen Konsequenzen.“ Dabei können schon wenige einfache Führungsgewohnheiten Innovation, Performance, und Teamstabilität stärken, z.B. durch regelmässige und strukturierte 1:1-Gespräche mit Fokus auf Lernen und gegenseitiges Feedback. Der explizite Wunsch, gegenteilige Meinungen zu hören, öffnet die Diskussion. Beiträge werden wertgeschätzt und Fehler offen besprochen und als Möglichkeit zum Lernen begriffen.

Die Umsetzung erfordert neben einer gewissen Routine zunächst einmal das Anfangen. Und das wiederum ist ganz einfach:

  • Das wöchentliche 1:1-Gespräch beinhaltet drei besondere Fragen:
    1. Was hat dich in der vergangenen Woche überrascht?
    2. Wo siehst du ein Problem oder ein Risiko für das Auftreten eines potentiellen Problems?
    3. Wo brauchst du mich, was kann ich für dich tun?
  • Jedes Meeting enthält einen „Eure Meinung“-Slot:
    Das ist eine Einladung an alle (auch die weniger Extrovertierten), ihre Gedanken zu äussern.
  • Die Teamleitung agiert als Vorbild:
    „Hier habe ich einen Fehler gemacht…“ ist mit die stärkste Aussage, die eine Führungsperson machen kann.

Transparenz

Transparenz ist natürlich DAS Mittel gegen Gatekeepingverhalten und dessen negative Folgen. Idealerweise finden sich Entscheidungen, wichtige Dokumente, KPIs, etc. in einem zentralen, allen zugänglichen, und allen bekannten (!) Bereich.

Wenn nun auch noch anerkannt wird, wenn Jemand Wissen nicht nur besitzt, sondern auch teilt, sind wir hier bereits auf gutem Weg.

Teamcoaching

Teamcoaching kann schon kurzfristig den Zusammenhalt und langfristig die psychologische Sicherheit im Team stärken – vorausgesetzt, es erfolgt auch ein Transfer in entsprechende Routinen!

Und das wiederum geht z.B. direkt mittels einer 90-minütigen Start/Stop/Continue–Retrospektive unter der Moderation eines Scrum Masters oder einer entsprechenden Position. Das Ergebnis ist eine Art Team-Vertrag („Working Agreement“) mit nicht-verhandelbaren Normen, welcher konkret und sofort umsetzbar ist.

Eine weitere von vielen Möglichkeiten ist aber auch der Einsatz von LEGO® Serious Play® im Review. Dabei dienen die gebauten Modelle als Proxys für schwierige Themen in einem geschützten Raum. Das fördert die Beteiligung der Teilnehmenden und deeskaliert heikle Situationen.
Mehr dazu hier.



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Projektmanagement Spezialwissen

„Es ist kompliziert.“

Oder ist es komplex?

Im Alltag verwenden wir die Begriffe „kompliziert“ und „komplex“ oft synonym. Doch in der Welt der Projekte, Systeme, und Organisationen ist es notwendig, sicher zwischen beiden unterscheiden zu können. Und das schauen wir uns nun an.

Kompliziert: Vielschichtig, aber berechenbar

Ein kompliziertes System besteht aus vielen Einzelteilen, deren Zusammenspiel man im Detail verstehen kann, wenn man ausreichend Zeit und Mühe aufwendet.

Ein klassisches Beispiel ist die Schweizer Uhr:
Sie besteht aus vielen einzelnen Bauteile, die präzise zusammenpassen und zusammenspielen. Mit dem richtigen Fachwissen und genügend Zeit lässt sich eine Uhr komplett zerlegen, analysieren, und auch wieder zusammensetzen.

Kompliziertes ist also per se verstehbar und in seinem Aufbau und Ablauf planbar, auch wenn das auf den ersten Blick schwierig erscheinen mag.

Merkmale komplizierter Systeme

  • Das System enthält viele verschiedene, aber in sich statische Elemente
  • Ursachen und Wirkungen innerhalb des Systems sind nachvollziehbar
  • Mit ausreichend Wissen findet man Lösungen

Beispiele: Steuererklärung, Architektur, ein Schweizer Uhrwerk

Komplex: Dynamisch und unvorhersehbar

Ein komplexes System ist dynamisch und geprägt von unvorhersehbaren Wechselwirkungen.

Der Markt ist ein typisches Beispiel:
Die Bedingungen ändern sich ständig. Es gibt nicht einen richtigen Weg zum Erfolg, sondern viele mögliche Pfade, die ausprobiert, angepasst, immer wieder auch neu bewertet werden müssen. Das Wissen von gestern kann heute bereits veraltet sein.

In komplexen Situationen helfen Kreativität, Experimentierfreude, und vor allem das daraus resultierende kontinuierliche Lernen mehr als jeder gefasste Plan.

Merkmale komplexer Systeme

  • Das System enthält zahlreiche, dynamisch miteinander interagierende und sich verändernde Elemente
  • Die Zusammenhänge im System können linear oder nicht-linear sein
  • Das Ergebnis ist oft erst im Nachhinein erklärbar
  • Kontinuierliches Lernen und Anpassung führt zum Ziel

Beispiele: Softwareentwicklung, Innovations- oder Changeprozesse, oder auch die Teamentwicklung

Auswirkungen dieser Unterscheidung im Projektmanagement

Wenn wir ein komplexes Problem mit komplizierten Werkzeugen angehen, wenn wir also meinen, wir könnten von Anfang an alles vorhersehen und durchplanen, dann laufen wir Gefahr, zu scheitern.

Daher gibt es zwei grosse Schulen des Projektmanagements, die beide Arten von Herausforderungen auf unterschiedliche Weise adressieren:

1. Klassisches Projektmanagement für komplizierte Aufgaben

Klassisches Projektmanagement eignet sich für komplizierte Vorhaben mit klaren Zielen, festen Abläufen, und vorhersehbaren Ergebnissen, zB. für den Bau eines Hauses oder die Einführung eines etablierten IT-Systems. Hier helfen uns u.a. Werkzeuge wie die bekannten Gantt-Diagramme, das Setzen von Meilensteinen, und ein detaillierter Plan.

2. Agiles Projektmanagement für komplexe Aufgaben

Agiles Projektmanagement hingegen ist für komplexe Situationen gemacht, d.h. wenn Weg und auch Ziel sich erst im Prozess aus einer Vision heraus konkretisieren, wie z.B. bei der Entwicklung innovativer Produkte oder auch in der Forschung. Hier braucht es u.a. ein hohes Mass an Flexibilität, ein inkrementelles Vorgehen, und eine gute Zusammenarbeit mit den Stakeholdern.

Fazit

Wer das passende Vorgehen zur richtigen Art von Aufgabe wählt, spart sich und seinen Kollegen Zeit, Ressourcen, und vor allem Nerven.

In der Praxis bedeutet das:

  • Komplizierte Probleme brauchen Planung und Expertenwissen
  • Komplexe Herausforderungen benötigen ein agiles Vorgehen mit Feedbackschleifen

Oder wie Dave Snowden, der Entwickler des Cynefin Frameworks, es formuliert:

Komplexität kann man nicht kontrollieren, man kann sie nur navigieren.

Aber was, wenn ein Projekt sowohl kompliziert als auch komplex ist? Das ist nicht unüblich und wird mit am Besten mit einer der Situation angepassten, hybriden Vorgehensweise angegangen.
Dazu gibt es in Zukunft einmal einen eigenen Blogartikel.

Eine kleine Hilfestellung

Sie möchtest die Unterschiede zwischen komplizierten und komplexen Aufgaben sowie den passenden Projektmanagement-Ansatz auf einen Blick in Form eines kleinen Leitfadens haben?

Bitte sehr!

Zu weiteren Fragen können Sie mich natürlich gerne jederzeit kontaktieren!


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Coaching und Beratung Kooperation Projektmanagement Training

Projektmanagement für Wissenschaftler:innen

Werbung in eigener Sache: Neuer Workshop ab Herbst!

Workshop Projektmanagement für Naturwissenschaftler

Forschung ist Teamarbeit und erfordert gleichzeitig ein hohes Mass an Selbstdisziplin und Selbstorganisation. Mitarbeiter von Forschungsinstitutionen lernen innerhalb des normalen Studiums jedoch oftmals nicht, wie man Aufgaben richtig priorisiert, oder Projekte sinnvoll strukturiert und zum Ziel bringt.

Da wissenschaftliche Forschung oft komplex, meist langwierig, und ressourcenintensiv mit unklaren Zeitlinien und nicht unerheblichen Risiken behaftet ist, führt dies häufig zu Stress und Misserfolgen.

Solide Projektmanagementgrundkenntnisse wiederum verbessern nicht nur die Erfolgschancen im eigenen Forschungsprojekt, sondern öffnen auch Karrieremöglichkeiten: Was an der Universität z.B. primär ein zusätzlicher Benefit ist, wird von Arbeitgebern in der Industrie zunehmend als Voraussetzung für ein Arbeitsverhältnis gesehen.

Es lohnt sich daher, sich frühzeitig mit den Grundlagen des guten Projektmanagements auseinanderzusetzen. Das erleichtert die tägliche Arbeit durch:

  • Flexiblere Planung und Priorisierung von Aufgaben
  • Strategischeren Umgang mit den vorhandenen Ressourcen
  • Verbesserte Kommunikation im Team, mit Stakeholdern, und mit externen Partnern
  • Hilfreichere Strukturen zum Antizipieren und Managen von Risiken
  • Mehr Flexibilität im Umgang mit Veränderungen

Kurz gesagt: Wer Projektmanagement beherrscht, bringt Dinge auch besser voran. Ab Herbst 2025 biete ich einen neuen Workshop an, der genau diese Themen behandelt:

Workshopkonzept

Mein Workshop „Project Management 101 for Scientists“ richtet sich primär an Naturwissenschaftler:innen vor und während der Promotion, und darüber hinaus. Ziel des Workshops ist es, die grundlegenden Fähigkeiten zu vermitteln, die Nachwuchsforscher benötigen, um souveräne und kompetente Projektleiter:innen zu werden.

Wir klären in diesem Workshop wichtige Konzepte, Methoden, und Werkzeuge des modernen Projektmanagements, abgestimmt auf die besonderen Anforderungen in der wissenschaftlichen Forschung. Die Teilnehmenden lernen, wie sie ihre Projekte effektiver und effizienter planen, strukturieren, und umsetzen können.

Das erreichen wir mit vielen interaktiven Übungen, Diskussionen, Feedback, Reflexionsrunden in der Gruppe und Peer-Coaching, und vor allem mit viel Freude am Lernen und am Anwenden des Gelernten. So können die Lerninhalte sofort praktisch eingesetzt werden, sowohl in laufenden Projekten als auch in der Planung zukünftiger Vorhaben.

Lernziele

Teilnehmende sollen die Grundlagen des klassischen, agilen, und hybriden Projektmanagements verstehen und Methoden konkret auf ihre wissenschaftliche Arbeit anwenden.

Die Ziele des Workshops im Einzelnen sind:

Modul 1: Grundlagen des Projektmanagements

  • Wichtige Prinzipien des guten Projektmanagements allgemein und im besonderen Kontext der universitären und industriellen Forschung
  • Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Methoden wie z. B. Gantt, Kanban, Project Canvas (z. B. mit Miro), Scrum, Design Thinking, Retrospektiven, etc.
  • Umsetzung des Gelernten in die Praxis: Scoping, WBS, Meilensteine, Stakeholderanalyse, Risikomanagement, etc. im eigenen Projekt

Modul 2: Arbeiten in internationalen, interkulturellen, interdisziplinären Teams

  • Teamrollen, Rollenklarheit, und psychologische Sicherheit als Basis erfolgreicher Projekte
  • Offene Kommunikation und eine positive Fehler- und Feedbackkultur für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team und zwischen Teams

Modul 3: Selbstmanagement und Selbstorganisation

  • Techniken zur Planung und Priorisierung, um Zeit- und Selbstmanagement zu stärken
  • Strategien zum Umgang mit Unsicherheiten und zum Überwinden von Blockaden („getting unstuck“)

Du hast Interesse oder möchtest diesen oder einen ähnlichen Projektmanagementworkshop an deiner Forschungseinrichtung anbieten?
Kontaktiere mich gerne – ich freue mich auf deine Anfrage:


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Kooperation Projektmanagement Spezialwissen

Agiles Projektmanagement mit Scrum: Vorteile für Teams und Unternehmen

In einer zunehmend dynamischen und komplexen Arbeitswelt sind agile Arbeitsmethoden gefragter denn je. Scrum hat sich dabei als eine der beliebtesten agilen Methoden etabliert.

Aber was macht Scrum so erfolgreich, und welche Vorteile bietet agiles Projektmanagement für Teams und Unternehmen? 

Die Vorteile von Scrum auf einen Blick

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

  • Scrum ermöglicht es Teams, schnell auf Veränderungen zu reagieren und Prioritäten anzupassen
  • Durch den iterativen und inkrementellen Ansatz bleiben Teams flexibel und offen für neue Anforderungen

Verbesserte Zusammenarbeit 

  • Das agile Rahmenwerk fördert die offene Kommunikation und den kontinuierlichen Austausch
  • Teammitglieder fühlen sich stärker eingebunden und sind motivierter, da ihre Ideen und Meinungen gehört werden

Mehr Transparenz

  • Fortschritte als auch Hindernisse sind jederzeit sichtbar und nachvollziehbar
  • Stakeholder erhalten regelmässige Updates und erhalten frühzeitig die Gelegenheit für Feedback

Steigerung der Produktivität und verbesserte Qualität

  • Durch die Arbeit mit überschaubareren Inkrementen sinkt das Risiko kostspieliger und zeitraubender Fehler
  • Kontinuierliche Verbesserungsprozesse unterstützen die Qualitätssicherung

Schnellere Wertschöpfung

  • Bereits nach kurzer Zeit entstehen Prototypen und neue Erkenntnisse können gewonnen werden
  • Insgesamt kürzere time-to-market-Zyklen erlauben es Unternehmen, frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren

Meine Rolle als Projektmanagerin und Scrum Master

Als erfahrene Projektmanagerin und Scrum Master bringe ich nicht nur das Fachwissen, sondern auch die notwendige Praxiserfahrung, um Teams auf ihrem agilen Weg zu begleiten und zu unterstützen.
Ich helfe Teams und Unternehmen, die Vorteile von Scrum optimal zu nutzen – von der Einführung agiler Methoden bis zur nachhaltigen und langfristigen Umsetzung. Dabei lege ich besonderen Wert auf offene Kommunikation, Wertschätzung, Transparenz, und kontinuierliche Verbesserung.

Das Beste aus 2 Welten: Der Vorteil meiner Doppelqualifikation

Ein besonderer Mehrwert meiner Arbeit liegt in meiner fundierten Ausbildung sowohl im agilen als auch im klassischen Projektmanagement. Diese Doppelqualifikation ist insbesondere bei der Umstellung von klassischen auf agile Methoden wertvoll:
Viele Unternehmen, die bislang nach klassischen Methoden gearbeitet haben, stehen vor grossen Herausforderungen, wenn es um die Einführung von agilen Ansätzen wie Scrum geht.
Oft gibt es Vorbehalte und Unsicherheiten, die ich aufgrund meiner eigenen Erfahrung sehr gut nachvollziehen kann. Durch mein Verständnis beider Projektmanagement-Welten kann ich gezielt auf diese Bedenken eingehen und mögliche Schwierigkeiten adressieren. Ich begleite Teams und Führungskräfte auf dem Weg zur Agilität und helfe ihnen dabei, den Transformationsprozess erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

Fazit

Scrum bietet Teams und Unternehmen zahlreiche Vorteile, zum Beispiel mehr Flexibilität, bessere Zusammenarbeit, und eine gesteigerte Produktivität. Doch eine erfolgreiche Umsetzung agiler Prinzipien erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl, vor allem während der Umstellung von klassisch auf agil.

Mit meiner Unterstützung profitieren Sie von einem für Sie massgeschneiderten Ansatz, der Teams und Unternehmen befähigt, selbstorganisiert, und effizient zu arbeiten.


Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Scrum auch in Ihrem Unternehmen den Unterschied machen kann? Kontaktieren Sie mich gerne – ich freue mich darauf, Sie und Ihr Team auf dem Weg zum agilen Arbeiten zu begleiten!


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Hintergrund Projektmanagement

Projektmanagement: Klassisch, agil, egal?

Immer mehr Abteilungen und auch ganze Unternehmen entscheiden sich für agiles Projektmanagement und zwar hoffentlich nicht nur deshalb, weil es gerade besonders „in“ zu sein scheint, sondern weil sie erkennen, dass klassische Methoden nicht immer den erwarteten Erfolg bringen.

Vor allem in komplexen und dynamischen Umgebungen, zum Beispiel in der Produktentwicklung, im Dienstleistungsbereich, oder in der übergeordneten Unternehmensstrategie funktionieren die traditionellen Projektplanungswerkzeuge und z.B. das übliche Stakeholdermanagement nicht mehr: Interne und externe Kundenbedürfnisse ändern sich schneller, die Märkte werden weniger vorhersehbar, und die Innovationszyklen werden allgemein kürzer – zumindest bei der Konkurrenz.

Agilität auf der anderen Seite verspricht mehr Flexibilität, höhere Kundenzufriedenheit, und schnellere Lieferzyklen.

Besser? Nein, anders!

Das bedeutet nun keineswegs, dass eine Vorgehensweise grundsätzlich zu bevorzugen ist. Agiles Projektmanagement ist nicht per se besser als das klassische und umgekehrt gilt das genauso.

Beide Ansätze haben ihre Stärken und Schwächen, ihre Einsatzbereiche, und auch ihre Grenzen.

In stabilen, gut geplanten oder gut planbaren Projekten haben sich die klassischen Methoden mit ihren klaren Strukturen und Abläufen absolut bewährt. In dynamischen Projekten hingegen spielen die agilen Methoden ihre Vorteile aus.

Eine fundierte Einschätzung, welche Herangehensweise im konkreten Fall sinnvoll ist, oder ob eine hybride Lösung die beste Wahl darstellt, ist also entscheidend.

Mit meiner langjährigen Erfahrung aus beiden Projektmanagmentwelten unterstütze ich Sie gerne dabei, die für sie passende Vorgehensweise – klassisch oder agil – für Ihr Projekt zu definieren.

Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Gespräch und eine erste Einschätzung:

Paradigmenwechsel

„Wir werden jetzt agil.“
Zucken Sie auch zusammen, wenn Sie diesen Satz hören?

Wer das Projektmanagement klassisch gelernt und viele Jahre lang erfolgreich angewendet hat, verfügt über wertvolles Wissen und bewegt sich sicher in bewährten Strukturen.

Die Umstellung vom klassischen auf agiles Projektmanagement erfordert jedoch ein anderes Mindset, neue Formen der Zusammenarbeit, und ein anderes Verständnis von Führung. Das ist für Teams und Unternehmen eine grosse Herausforderung.

Konkret bringt die agile Denkweise einen Paradigmenwechsel mit sich und es entstehen natürlichweise Fragen wie z.B.:

  • Was ist mit Kontrolle und Planbarkeit im Projekt?
  • Wie wollen wir ohne Pflichtenheft die Qualität sicherstellen?
  • Was mache ich als Projektleiter:in, wenn das Team entscheiden möchte?
  • Wie passen unsere Unternehmenshierarchie und die agilen Rollen zusammen?

Diese und weitere Fragen sind berechtigt und müssen adressiert werden. Um den ganzen Prozess effektiv und nachhaltig zu gestalten, müssen die Menschen mit ihren Bedenken, Erfahrungen, und Wissen mit einbezogen und ernst genommen werden.

Leider wird dieser Aspekt manchmal übersehen und in der Folge nicht verstanden, warum Adaption und Akzeptanz so niedrig sind. Gerne wird dann der neuen Methodologie die Schuld gegeben.
Das Problem liegt aber woanders.

Agilität ernst zu nehmen bedeutet, die Menschen mitzunehmen

Die Umstellung gelingt, wenn man zusätzlich Coachingmethoden anwendet, die auf Klarheit, Vertrauen, und Verbindung zwischen Menschen, Teams, und Abteilungen fokussieren.

LEGO® Serious Play® z.B. ist eine probate Methode, um Dialogräume zu öffnen und Rollen und Konflikte zu klären. Fragen, die in einem entsprechenden Workshop behandelt werden können, sind z.B.:

  • Was bedeutet Agilität für mich?
  • Wo sehe ich die Risiken?
  • Was will ich behalten, was möchte ich loslassen?

Der Weg zum agilen Arbeiten führt also nicht über Tool-Schulungen allein. Es geht um kulturellen Wandel, und dieser benötigt einen offenen Dialog und Zeit.

Coaching, begleitet durch kreative Methoden wie LEGO® Serious Play® kann helfen, Widerstände in Erkenntnisse unzuwandeln, Stärken neu einzusetzen, und eine gemeinsame Sprache für den Wandel zu finden.

Brückenbauerin

Wir sehen also: Der Übergang von klassischem zum agilen Projektmanagement gelingt dann, wenn er auf Respekt, Verständnis und Offenheit basiert. Und wer beide Welten kennt, kann als Brückenbauer:in begleiten, mit Erfahrung, Feingefühl und den richtigen Methoden.

Möchten Sie Ihr Team oder Ihr Unternehmen auf dem Weg zur Agilität professionell begleiten? Schreiben Sie mir gern. Ich verbinde klassische und agile Projektmanagementerfahrung mit modernen Coachingansätzen – als Brückenbauerin für einen zukunftsfähigen Wandel in ihrem Team oder in ihrem Unternehmen:


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Coaching und Beratung Hintergrund Projektmanagement

Na? Auch gerade am restrukturieren?

Oder: Wie man mit krisenbedingten Neuausrichtungen zurecht kommt, ohne den Verstand zu verlieren.

Teil 2: Das Unternehmen

Restrukturierungen sind oftmals notwendig, um ein Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten, sie sind aber für die Mitarbeitenden oft mit Stress, Unsicherheit, und Orientierungslosigkeit verbunden. Auf dem Arbeitsmarkt entstehen spürbare Turbulenzen, aber auch Chancen für einen strukturellen Wandel.

Die Auswirkungen

Kurzfristig: Verunsicherung
  • Erhöhtes Angebot an Fachkräften aus den betroffenen Branchen auf dem Arbeitsmarkt
  • Zunehmende Verunsicherung bei anderen Unternehmen, die sich durch Einstellungsstopps oder zurückhaltendere Investitionen zeigen kann
  • Höherer Konkurrenzdruck unter den Bewerbern auf offene Stellen, was insbesondere für 50+ Personen problematisch ist
Mittelfristig: Mobilisierung
  • Arbeitnehmer:innen werden mobiler und anpassungsfähiger, sowohl beruflich als auch geografisch
  • Wunsch nach Weiterbildungen, Umschulungen, und Branchenwechseln
  • Zeitarbeit, Freelancing, remote und hybride Arbeitsformen nehmen zu
Langfristig: Strukturwandel
  • Der Arbeitsmarkt passt sich an und es entstehen neue Branchen (AI, Green Tech,…), die entsprechende Talente anziehen
  • Gleichzeitig bleibt ein Fachkräftemangel in anderen Bereichen (Pflege, Technik, Bildung) bestehen

Die Verantwortung

Restrukturierungen können ein wertvoller Impuls für die persönliche Weiterentwicklung und neue berufliche Wege sein. Wichtig sind begleitende Massnahmen wie adäquate Kommunikation, ein klarer Changeprozess, Weiterbildungsmöglichkeiten, und soziale Absicherung.

Diese Faktoren liegen in der Verantwortung des Unternehmens und können dessen Ruf als Kooperationspartner und Arbeitgeber beeinflussen.

In dieser Situation gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen, zum Beispiel…

Partner und Sparring für Führungskräfte

Führungskräfte sind in der Restrukturierung häufig selbst verunsichert und dabei gleichzeitig Schlüsselpersonen in einem sensiblen Prozess.

  • Gezieltes Coaching und der Coach als Sparringpartner für Führungskräfte in ihrer neuen Rolle
  • Unterstützung in der wertschätzenden Kommunikation in schwierigen Zeiten
  • Reflexion der Führungskultur und des Umgangs mit Emotionen im Team

Organisationscoaching und Kulturarbeit

Teams oder Bereiche, die neu aufgestellt werden oder sich neu finden müssen, profitieren von einer adäquaten Begleitung.

  • Teamentwicklung nach Umstrukturierung
  • Aufbau einer Vertrauensgrundlage und neuer Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • Moderation von Retrospektiven, Lessons Learned oder Strategie-Workshops

Begleitung von Trennungsprozessen

Wenn Mitarbeiter entlassen werden müssen, muss man auch diesen Vorgang als Arbeitgeber fair und respektvoll gestalten.

  • Offboarding-Coaching (z. B. „Wie gehe ich gestärkt aus dieser Trennung hervor?“)
  • Outplacement-Angeboten (Begleitung bei beruflicher Neuorientierung)
  • Verschiedene Formate des Abschiednehmens

Ich berate Sie gerne. Wollen wir reden?

Teil 1: Die Mitarbeitenden erschien am 13. Juni 2025 und ist hier nachzulesen.

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Coaching und Beratung Hintergrund Projektmanagement

Na? Auch gerade am restrukturieren?

Oder: Wie man mit krisenbedingten Neuausrichtungen zurecht kommt, ohne den Verstand zu verlieren.

Teil 1: Die Mitarbeitenden

In den letzten Jahren ist in der Schweiz eine Zunahme an Restrukturierungen und Insolvenzen zu beobachten. Der Druck auf Unternehmen steigt und darauf müssen sie reagieren. Und das hat Konsequenzen für viele von uns. Ich ertappe mich dabei, Freunde, die ich länger nicht gesehen habe, beim Wiedersehen zu fragen: „Na? Auch gerade am restrukturieren?“
Oft genug ist die Antwort ein knirschendes Ja.

Restrukturierungen sind tiefgreifende Veränderungen in Unternehmen, die notwendig werden, wenn bestehende Strukturen, Geschäftsmodelle, oder finanzielle Rahmenbedingungen nicht mehr tragfähig sind. Häufig entstehen sie als Folge von wirtschaftlichem Druck. Ziel einer Restrukturierung ist es, das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Dazu können verschiedene Massnahmen getroffen werden: Strukturelle Anpassungen, Kostenabbau, Fokus auf profitable Geschäftsbereiche, oder auch eine komplette strategische Neuausrichtung.

Obwohl Restrukturierungen im besten Fall die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sichern können, können sie für die Mitarbeitenden ausserordentlich belastend sein.

Was macht das mit mir?

Eine Restrukturierung führt meist zu einer Veränderung der Arbeitssituation. Vielleicht verändert sich deine Rolle im Unternehmen, dein Team, oder ihr habt auf einmal merklich mehr Arbeit auf dem Tisch. Wenn Stellen gestrichen, aber Aufgaben nicht angepasst werden, kommt es zu einer erhöhten Arbeitsbelastung für die verbleibenden Mitarbeiter. Gleichzeitig können diese unter einer Art von Survivor’s Guilt leiden, wenn sie im Unternehmen verbleiben, während ihre Kollegen entlassen werden. Vielleicht gibt es neue Aufgaben, Vorgesetzte, oder Arbeitsmethoden bei gleichzeitig unklaren Erwartungen. Möglicherweise ist eine Umschulung nötig, oder eine funktionale oder geografische Versetzung. Die meisten Menschen reagieren darauf mit einem Gefühl von Kontrollverlust.

Standortbestimmung

Kontrollverlust führt zu Stress, Unsicherheit, und Orientierungslosigkeit. Diese Empfindungen sind normal und valide. Aber was fangen wir nun damit an?

Am Besten erst einmal eine Standortbestimmung. Dazu brauchst du nicht viel, einen Stift und Papier. Nun stellst du dir drei Fragen:

  1. Wo stehe ich gerade?

Nimm‘ Dir ein paar Minuten Zeit und reflektiere deine aktuelle berufliche Situation. Schreibe 5 Stichworte auf, die deine momentane Lage beschreiben.

Zum Beispiel:

  • Ich bin überfordert
  • Wohin geht die Reise?
  • Sinn??
  • Ich will mein Team nicht verlieren
  • Unsicher, wie es weitergeht

  1. Was gibt mir Energie und was raubt mir Energie?

Nun teile einen Zettel in zwei Spalten:
Links: Was stärkt mich im Alltag?
Rechts: Was entzieht mir Kraft?

Zum Beispiel:

Was stärkt mich im Alltag?Was entzieht mir Kraft?
Austausch mit den Kolleg:innenUnklare Zielsetzungen
ErfolgserlebnisseZu viele Meetings
FokuszeitenGerüchteküche

  1. Was brauche ich und was ist mein nächster Schritt?

Stelle dir diese zwei Fragen:
1. Was wünsche ich mir kurz- und mittelfristig?
2. Was kann ich tun, um dorthin zu kommen?

Schreib‘ nur einen konkreten nächsten Schritt auf, der dir hilft, Klarheit zu finden oder eine Veränderung zu schaffen. Dieser Schritt muss klein und realistisch durchführbar sein! Baby steps!

Zum Beispiel:

  • Ich nehme mir morgen abend 30 Minuten Zeit, um meine beruflichen Ziele aufzuschreiben.
  • Ich rede mit der Teamleitung über meine Rolle im aktuellen Projekt.
  • Ich aktualisiere mein LinkedIn-Profil.
  • Ich melde mich für ein internes Weiterbildungsangebot an.

So eine Standortbestimmung kannst du alle paar Monate wiederholen. Am besten machst du das schriftlich, dadurch wirst du dir gegenüber verbindlich.

Abgedroschen: Krise als Chance

Dennoch kann Wandel tatsächlich zur Chance werden, wenn sich neue Perspektiven auftun oder der Impuls zur beruflichen Neuorientierung gegeben wird. Besonders Menschen mit hoher Veränderungskompetenz, Weiterbildungsbereitschaft, und einem guten Netzwerk können in dieser Situation sogar profitieren.

Wenn du als Mitarbeiter:in in einer Restrukturierung Hilfe brauchst, bitte such‘ sie Dir. Es gibt verschiedene Angebote, die in Frage kommen, zum Beispiel…

Klassisch: Individuelles Coaching

Ein 1:1-Coaching, eine Kurzzeitintervention, oder ein Reflexionsgespräch hilft dir beim Umgang mit Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, oder Überforderung.

Mögliche Themen:

  • Erweiterung der persönlichen Standortbestimmung
  • Stärkung von Resilienz, Selbstwirksamkeit, und Selbstvertrauen
  • Arbeit mit Ängsten, Abschied, Wut, oder Schuldgefühlen
  • Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche

Progressiv: Workshops und Gruppenformate

Workshops und Gruppenformate, besonders in Kombination mit kreativen Methoden wie z. B. Lego® Serious Play® erleichtern euch den Austausch im Team, fördern die emotionale Entlastung, und das kollektive Lernen.

Mögliche Themen:

  • Sicher durch den Wandel (Resilienz)
  • Stärken erkennen und nutzen (Ressourcenaktivierung)
  • Was bleibt und was geht? (Abschied und Übergang)

Ich berate dich gerne. Wollen wir reden?

Teil 2: Das Unternehmen erscheint in einer Woche.

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Hintergrund Projektmanagement

Agiles Projektmanagement mit Scrum: Vorteile für Teams und Unternehmen

In einer zunehmend dynamischen und komplexen Arbeitswelt sind agile Arbeitsmethoden gefragter denn je. Scrum hat sich dabei als eine der beliebtesten agilen Methoden etabliert.

Aber was macht Scrum so erfolgreich, und welche Vorteile bietet agiles Projektmanagement für Teams und Unternehmen? 

Die Vorteile von Scrum auf einen Blick

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

  • Scrum ermöglicht es Teams, schnell auf Veränderungen zu reagieren und Prioritäten anzupassen
  • Durch den iterativen und inkrementellen Ansatz bleiben Teams flexibel und offen für neue Anforderungen

Verbesserte Zusammenarbeit 

  • Das agile Rahmenwerk fördert die offene Kommunikation und den kontinuierlichen Austausch
  • Teammitglieder fühlen sich stärker eingebunden und sind motivierter, da ihre Ideen und Meinungen gehört werden

Mehr Transparenz

  • Fortschritte als auch Hindernisse sind jederzeit sichtbar und nachvollziehbar
  • Stakeholder erhalten regelmässige Updates und erhalten frühzeitig die Gelegenheit für Feedback

Steigerung der Produktivität und verbesserte Qualität

  • Durch die Arbeit mit überschaubareren Inkrementen sinkt das Risiko kostspieliger und zeitraubender Fehler
  • Kontinuierliche Verbesserungsprozesse unterstützen die Qualitätssicherung

Schnellere Wertschöpfung

  • Bereits nach kurzer Zeit entstehen Prototypen und neue Erkenntnisse können gewonnen werden
  • Insgesamt kürzere time-to-market-Zyklen erlauben es Unternehmen, frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren

Meine Rolle als Projektmanagerin und Scrum Master

Als erfahrene Projektmanagerin und Scrum Master bringe ich nicht nur das Fachwissen, sondern auch die notwendige Praxiserfahrung, um Teams auf ihrem agilen Weg zu begleiten und zu unterstützen.
Ich helfe Teams und Unternehmen, die Vorteile von Scrum optimal zu nutzen – von der Einführung agiler Methoden bis zur nachhaltigen und langfristigen Umsetzung. Dabei lege ich besonderen Wert auf offene Kommunikation, Wertschätzung, Transparenz, und kontinuierliche Verbesserung.

Das Beste aus 2 Welten: Der Vorteil meiner Doppelqualifikation

Ein besonderer Mehrwert meiner Arbeit liegt in meiner fundierten Ausbildung sowohl im agilen als auch im klassischen Projektmanagement. Diese Doppelqualifikation ist insbesondere bei der Umstellung von klassischen auf agile Methoden wertvoll:
Viele Unternehmen, die bislang nach klassischen Methoden gearbeitet haben, stehen vor grossen Herausforderungen, wenn es um die Einführung von agilen Ansätzen wie Scrum geht.
Oft gibt es Vorbehalte und Unsicherheiten, die ich aufgrund meiner eigenen Erfahrung sehr gut nachvollziehen kann. Durch mein Verständnis beider Projektmanagement-Welten kann ich gezielt auf diese Bedenken eingehen und mögliche Schwierigkeiten adressieren. Ich begleite Teams und Führungskräfte auf dem Weg zur Agilität und helfe ihnen dabei, den Transformationsprozess erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

Fazit

Scrum bietet Teams und Unternehmen zahlreiche Vorteile, zum Beispiel mehr Flexibilität, bessere Zusammenarbeit, und eine gesteigerte Produktivität. Doch eine erfolgreiche Umsetzung agiler Prinzipien erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl, vor allem während der Umstellung von klassisch auf agil.

Mit meiner Unterstützung profitieren Sie von einem für Sie massgeschneiderten Ansatz, der Teams und Unternehmen befähigt, selbstorganisiert, und effizient zu arbeiten.


Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Scrum auch in Ihrem Unternehmen den Unterschied machen kann? Kontaktieren Sie mich gerne – ich freue mich darauf, Sie und Ihr Team auf dem Weg zum agilen Arbeiten zu begleiten!