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Coaching und Beratung Humanismus

Die Aufwärtsspirale

Hier ist ein freundlicher Notfallkoffer mit ausgewählten Mini-Strategien für den Alltag 🧳

Erinnerst du dich an die Tipps und Tricks aus dem Selbsthilfebuch oder dem Coaching, die dir helfen sollen, im Alltag gelassener zu bleiben, und dich nicht in deinen Emotionen zu verlieren?

rotating bar on pavement

Wenn alles im grünen Bereich läuft, hast du bestimmt kein Problem damit, diese Strategien abzurufen. Wenn es aber hart auf hart kommt, und du keine Möglichkeit zum Nachdenken hast, können ausgewählte Mini-Strategien dir helfen, von der Abwärts- wieder in die Aufwärtsspirale zu kommen. Und das funktioniert hauptsächlich über den Körper: Wenn sich unser Kopf nicht beruhigen kann, dann kann stattdessen unser Körper den ersten Schritt machen. Tiefes Atmen, Wahrnehmen von Stille, oder eine kleine Handlung – all das kann eine Abwärtsspirale bremsen.


Mini-Strategien für den Alltag

Fühlst du dich emotional stumpf und leer?
Spritz dir richtig kaltes Wasser ins Gesicht!

Der starke Reiz macht dich wach und holt dich zurück in den Moment.

Fahren deine Gedanken in deinem Kopf Karussell ?
Balle deine Fäuste 10 Sekunden lang fest zusammen. Dann lass‘ langsam los.

Der Körper hält manchmal eine Anspannung, die der Kopf nicht erklären kann, und körperliche Entspannung tut daher auch dem Kopf gut.

Fühlst du Herzrasen oder Angstgefühle?
Lege eine Hand auf deine Brust, eine auf deinen Bauch. Atme dann langsam ein und noch langsamer aus.

Eine ruhige Atmung signalisiert deinem Nervensystem: „Alles ist gut.“

Du hast keine Lust auf gar nichts?
Stell‘ dir einen Timer und widme dich z.B. deiner Steuererklärung einfach nur für 5 Minuten. Selbst wenn das nur das in die Hand nehmen und Sortieren einiger Unterlagen bedeutet. Danach kannst du wieder doomscrollen.

Der schwerste Teil ist immer der Anfang und einzelne kleine Schritte bringen dir mehr als das Warten auf den grossen Motivationsschub.

Du badest in deinen Selbstzweifeln?
Richte dich auf, Brust raus, Blick nach vorne.

Deine Haltung beeinflusst deine Gefühle mehr als du denkst.

Du kannst irgendwie nicht mehr klar denken?
Geh kurz raus vor die Tür oder schaff‘ dir einen Moment der Ruhe.

Echtes Tageslicht, frische Luft, ein Spaziergang oder auch nur ein reizarmer Moment helfen dem überlasteten Kopf.

Du stehst gerade irgendwie neben dir?
Nenne 3 Dinge, die du siehst. 3 Dinge, die du hörst. 3 Dinge, die du spürst.

Das verankert dich wieder in der Realität.

Du möchtest weinen, aber es kommt einfach nichts?
Nimm dir die Zeit. Setz dich hin und lege eine Hand auf dein Herz.

Manchmal brauchen Gefühle erst Sicherheit, um fliessen zu können.

Du bist total überreizt oder vollkommen erschöpft?
Such‘ dir ein ruhiges Plätzchen (und wenn es das WC ist 🚻) und stell‘ deinen Timer. Schliess‘ für eine Minute deine Augen und tu einfach mal nichts. Gar nichts.

Ruhe ist oft genau das, was ein überforderter Kopf braucht.

Du fühlst dich blockiert und festgefahren?
Mach‘ jetzt einfach nur EINE Sache, für die dein zukünftiges Ich dir danken wird. Räum‘ die Spülmaschine aus. Verschiebe 2 eMails aus deinem Posteingang. Schneide dir einen Teller Obst.

Selbstvertrauen wächst durch Handlung.

green plant

Bonus-Tipp: Wenn du das Gefühl hast, diese Mini-Strategien könnten dir helfen, speicher‘ sie dir einfach auf dem Natel oder druck‘ sie dir aus.


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Von Isabell Buttron

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